Wie weiß ich, ob meine Katze Morbus Crohn hat

Morbus crohn bei Katzen

Morbus Crohn oder Crohn Krankheit ist eine Art einer Darmentzündung, die sowohl Katzen als auch Menschen befallen kann. Morbus Crohn kann durch Infektion, schlechte Ernährung, genetische Vorbelastung oder Abwehrschwäche ausgelöst werden, doch die tatsächliche Ursache ist weitgehend unbekannt. Der Tierarzt kann durch eine Vielzahl an Tests herausfinden, ob die Katze unter der Crohn Krankheit leidet; dann kann sie wirksam behandelt werden.

 

Anzeichen der Crohn Krankheit bei der Katze

 

Auf die Anzeichen der Krankheit sollte der Halter achten, denn wird die Krankheit frühzeitig diagnostiziert, verläuft die Behandlung wirksamer und die Katze leidet weniger. Typische Symptome für Morbus Crohn sind drastischer Gewichtsverlust, Erbrechen und Durchfall. Es kann auch Blut oder Schleim im Stuhl vorhanden sein. Auch sieht man bei erkrankten Katzen häufig, dass sie vergeblich versuchen, den Darm zu entleeren. Auch zeigt die Katze Zeichen von Depression, ist apathisch und hat weder am Fressen noch am Spielen Interesse.

 

Die Untersuchung der Katze

 

Zeigt die Katze solche Symptome sollte sie umgehend zum Tierarzt gebracht werden. Der Tierarzt untersucht den Darm nach Verdickungen und testet das Blut nach vermehrten Leberenzymen und Proteinmangel. Durch eine Gewebeentnahme kann der Tierarzt feststellen, ob die Darmwand entzündet ist. Eine entzündete Darmwand kann ein Zeichen für die Crohn Krankheit sowie Lebererkrankungen und verschiedene Krebsarten sein.

 

Die Behandlung bei Morbus Crohn

 

Die Anweisung des Tierarztes sollte genau befolgt werden. Oft wird bei der Crohn Krankheit eine veränderte Diät verschrieben, an die die Katze nicht gewöhnt ist. Trotzdem sollte der Katzenhalter sich genau an den Diätplan halten. Auch werden der Katze wahrscheinlich immunsuppressive Medikamente, z.B. Azathioprin verschrieben, um die Anzahl der entzündeten Zellen in der Darmwand zu reduzieren.

Alle 6 Monate sollte die Katze zur Nachuntersuchung gebracht werden, um den Fortschritt zu beobachten oder festzustellen, ob eine weitere Behandlung durch Corticosteroide oder Antibiotika notwendig ist.

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