Wie schädlich ist Streusalz für Katzen

Katze im Schnee

Katzen spielen gern draußen im Schnee, allerdings kommen ihre empfindlichen Pfoten dabei oft mit Streusalz in Berührung. Streusalz kann die Pfoten und Haut der Katze schädigen. Im schlimmsten Fall können Katzen Streusalz herunterschlucken und daran sterben.

 

 

Streusalz besteht aus groben Salzstücken, die die Gefriertemperatur des Wassers herabsetzen und Feuchtigkeit aufsaugen. Wasser, das mit Salz vermischt ist, gefriert nicht bei 0 Grad, sondern erst bei kälteren Temperaturen. Zusätzlich bieten die groben Salzkörner Grip für Autoreifen und Fußsohlen. 

Wenn das Salz den Schnee schmelzt, bleiben Pfützen übrig, die die Katze fälschlicherweise als Trinkwasser sehen kann. Mit dem Wasser gelangt allerdings auch das Salz in den Körper der Katze, wo es diese innerlich austrocknet. 

Auch können Körner des Streusalzes im Fell der Katze liegenbleiben. Später leckt die Katze bei der Fellpflege das Salz aus dem Fell. 

 

Zuviel Salz ist tödlich für eine Katze. Eine leichte Salzvergiftung äußert sich durch Erbrechen, Durchfall und übermäßigen Durst. Eine ernste Salzvergiftung führt zu Nierenschäden, Schlaganfall, Koma und Tod. 

 

 

Beim Laufen über gestreute Wege und Straßen gelangt das Streusalz an die Pfoten und zwischen die Krallen der Katze. Die raue Oberfläche kann die Haut wund reiben und die oberen Hautschichten verätzen. Das Gleich gilt für die Haut, wenn sie mit dem Streusalz in Kontakt kommt. Besonders die Haut an Rumpf und Bauch sind dabei gefährdet.

 

Wie schützt man die Katze im Winter vor Schäden durch Streusalz?

 

Der einfachste und offensichtlichste Weg, die Katze vor Salzvergiftung und Hautreizungen zu schützen ist, sie bei Schnee und Glatteis nicht nach draußen zu lassen. Man kann sie unter Beobachtung für kurze Zeit in den Garten lassen und sie anschließend wieder im haus einschließen. 

Bei Katzen, die bei jedem Wetter im freien herumlaufen, sollte man Pfoten und Bauch mit einem warmen, feuchten Lappen abreiben, wenn sie ins Haus kommen, um das Streusalz von der Haut zu waschen. Auf dem eigenen Gehweg sollte man kein Streusalz verwenden, sondern Sand oder andere Streumittel verwenden. 

Sobald die Katze herein kommt, sollte man sie auf Anzeichen einer Salzvergiftung beobachten. Bei den ersten Symptomen (Erbrechen, Durchfall und exzessiver Durst) sollte man sie umgehend zum Tierarzt bringen.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen