Versteckte Gefahren für Tiere im Haushalt

Katze knabbert an Pflanze

Tiere wissen zwar häufig instinktiv, was gut für sie ist und was nicht, doch sie sind von Natur aus neugierig. Daher gibt es im Haushalt jede Menge versteckte Gefahrenquellen, die sich vermeiden lassen, wenn man sie als solche erkennt. Was sind die häufigsten Gefahren für Tiere im eigenen Haushalt?

 

 

1. Pflanzen.

 

Wohl die größte Gefahr stellen giftige Zimmerpflanzen dar. Vögel, Kaninchen, Meerschweinchen und auch Katzen und Hunde knabbern gern an Grünzeug herum, wenn es erreichbar ist. Viele Pflanzen jedoch sind hochgiftig für Tiere. Zu den gefährlichsten Zimmerpflanzen gehören Diffenbachia, Lilie und Efeu. Wer Zimmerpflanzen hat, sollte sich genau informieren, ob sie schädlich für Haustiere sind oder sie an absolut unerreichbaren Orten aufbewahren.

 

2. Schokolade, Süßigkeiten und andere Lebensmittel.

 

Schokolade wird sehr gern von Haustieren gefressen, ist aber höchst schädlich und kann sogar tödlich sein. Wenn es Kinder im Haus gibt, sollten sie lernen, dass Tiere keine Schokolade fressen dürfen.

Bonbons und ähnliche Süßigkeiten sind ebenfalls schädlich für Haustiere. Der extrem hohe Zuckergehalt führt zu Magen- und Darmbeschwerden. Schlimmer noch ist es, wenn Bonbons mit dem Bonbonpapier zusammen verschluckt werden, dann können die Verdauungsorgane verletzt werden oder es kommt sogar zu Darmverschluss.

Weitere schädliche Lebensmittel für Haustiere sind Kaugummi, Weintrauben, Rosinen, Avocado, Zwiebeln, Knoblauch, Salz, rohe Hefe und fetthaltige Speisen.

 

3. Kleinteile.

 

Wie auch bei kleinen Kindern können Kleinteile leicht verschluckt werden und zu inneren Verletzungen führen. Besonders aufpassen muss man bei Kinderspielzeug und Deko-Material wie Potpourri und Weihnachts- oder Osterschmuck. Aber auch andere Objekte können unerwartete Gefahren darstellen, wie zum Beispiel kleine Batterien, Knöpfe, Haarnadeln, Gummibänder oder Wattestäbchen. Selbstverständlich sollte Zigaretten und Zigarettenkippen niemals offen herumstehen, denn das Nikotin ist tödlich für Haustiere.

 

 

4. Getränke.

 

Kaffee, Tee und Alkohol sind absolut tabu für Haustiere. Sie können zu Erbrechen, Durchfall, Koordinationsstörungen, Depression, Atemschwierigkeiten und Probleme im Nervensystem führen. 

Auch Kuh-Milch ist kein geeignetes Trinken für die meisten Haustiere. 

 

 

5. Reinigungsmittel.

 

Grundsätzlich sollten alle chemischen Reinigungsmittel vollständig außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren sein. Selbst verschlossene Behälter dürfen nicht zugänglich sein, denn Tiere können winzige Flüssigkeitsreste von der Verpackung lecken. Bei Tieren, die auch draußen oder in der Garage herumlaufen, muss man dort auch dafür sorgen, dass Frostschutzmittel, Streusalz, Autoöl oder Pestizide gut in einem Schrank verschlossen sind.

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