Stress bei Haustieren

gestresste Hunde

Auch Haustiere können unter zuviel Stress leiden. Bei der Behandlung von Stress bei Tieren, muss erst die Ursache geklärt werden. Von den Haustieren leiden Hunde am häufigsten unter Stress.

 

Stressfaktoren

 

Es gibt viele Dinge, die beim Tier Stress auslösen können. Einige Situationen, die Stress verursachen können sind:

- Trennung von Herrchen oder Frauchen bzw. der Bezugsperson

- Umzug

- Reise

- Krankheit, z.B. Grippe oder Parasitenbefall

- Wurf von Welpen oder Ausgelaugheit durch Zucht

- Verlust eines Familienmitgliedes oder tierischen Partners

- Zusatz eines Familienmitgliedes oder tierischen Partners

- Einsamkeit

- Zusammentreffen mit nicht kompatiblen Tiergenossen

 

 

Symptome für Stress

 

- Appetitlosigkeit und geringes Interesse am Futter

- langsames und lustloses Fressen

- Gewichtsverlust

- Unruhiges Verhalten

- Zerstörung von Haushaltsgegenständen

- Permanentes Lecken an den Pfoten bis zur Entwicklung eines wunden Granuloms

- Beißen und Schnappen nach Menschen

- Zittern

- eingeklemmter Schwanz

 

Behandlung von Stress bei Tieren

 

Bei ernsten Fällen sollte unbedingt der Tierarzt zurate gezogen werden. Da jedes Tier unterschiedlich auf die Behandlung reagiert, sind hier einige Vorschläge zur Behandlung. Natürlich muss der stressauslösende Faktor wenn möglich beseitigt werden.

 

- Das Tier braucht einen Zufluchtsort, an dem es sich sicher und geborgen fühlt. Der Ort muss "seins" sein, warm und ausreichend Platz bieten.

- Viel mit dem Tier spielen, damit es aktiv bleibt. Hunde mindestens zweimal täglich auf einen längeren Spaziergang führen.

- Möglichkeiten zum Rennen geben.

- Spazierrouten variieren. Der Hund braucht interessantes und neues Input.

- Regelmäßiges Baden und Bürsten, viel Streicheleinheiten und Zuneigung.

- Häufig mit dem Tier sprechen.

- Auf keinen Fall das Tier anschreien oder schlagen, das verschlimmert die Stresssymptome.

- Bei Trennungsangst oder aggressivem Verhalten den Tierarzt aufsuchen, da unter Umständen eine medikamentöse Behandlung erforderlich ist.

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