Pflege älterer Katzen, das solltest du beachten

ältere Langhaarkatze

Eine Katze, die mehr als 10 Jahre alt ist, gilt als Senior, also als ältere Katze. Bei älteren Katzen finden Veränderungen in Körper und Charakter statt, über die man als Katzenhalter Bescheid wissen sollte. Eine ältere Katze bedarf, wie ein älterer Mensch, mehr Fürsorge, um gesund zu bleiben. 

 

 

Was verändert sich bei einer älteren Katze

 

Gewichtsveränderung. Die Katze kann zu- oder abnehmen.

Verminderter Geruchs- und Hörsinn

Lichtempfindlichkeit

Herz- und Kreislaufbeschwerden

Verminderte Bewegungsfähigkeit, damit Schwierigkeiten bei der eigenen Körperpflege

Verdauungsprobleme

Brüchige Krallen und stumpfes Fell

Sackende Hautfalten

Verminderte Interaktion zu Menschen

Gelegentliche “Unfälle” außerhalb der Katzentoilette

Gestörtes Schlafverhalten

Schwächeres Abwehrsystem

Zahnprobleme

 

 

Die Pflege der Seniorkatze

 

Ändern des Futters. Um Nierenbeschwerden vorzubeugen, muss die Katze mehr Flüssigkeit aufnehmen. Das geschieht am besten durch vermehrtes Füttern von Nassfutter anstelle von Trockenfutter. Die Katze sollte außerdem an mehreren leicht erreichbaren Stellen zu jeder Zeit frisches Wasser zur Verfügung haben. 

Spezielles Katzenfutter für ältere Katzen ist auf den veränderten Nährstoffbedarf abgestimmt. Es enthält weniger Proteine und beugt Verdauungsstörungen vor.

 

Katzen sieht man nicht immer an, wenn sie Schmerzen haben oder leiden. Als Katzenhalter solltest du verstärkt auf Anzeichen von Unwohlsein bei deiner Katzen achten. Eine Katze, die Schmerzen hat, ist ruhiger als gewöhnlich und weniger ansprechbar. Wenn du den Eindruck hast, die Katze fühlt sich nicht wohl, bring sie zum Tierarzt.

 

Die Krallen bei der älteren Katze werden schnell brüchig. Deshalb sollten sie regelmäßig gekürzt werden, damit sie nicht zu lang werden und dann abbrechen.

 

 

Es ist wichtig für die ältere Katze, dass sie regelmäßig ist. Wenn sie beginnt, dünner zu werden, biete ihr häufig nahrhafte und leckere Mahlzeiten an. 

 

Bei Katzen ab einem Alter von 14 Jahren kommt es häufig zu kognitiven Störungen, die sich mit Demenz vergleichen lassen. Wenn die Katze darunter leidet, schläft sie häufiger als üblich, macht außerhalb der Katzentoilette ihr Geschäft, pflegt sich nicht mehr richtig oder weint grundlos. Bei diesen Warnzeichen sollte die Katze zum Tierarzt gebracht werden.

 

Augenprobleme sind bei älteren Katzen nicht selten. Sie beginnt, gegen Möbel zu laufen und hat Probleme beim Herumlaufen. Man erkennt verschlechterte Sehkraft an den Film auf den Augen, der mit der Zeit stärker wird. Gelegentlich kann der Tierarzt durch eine Operation helfen, doch meist ist es einfach ratsam, keine Gegenstände im Weg liegen zu lassen, um der Katze die Bewegung zu erleichtern.

 

Mit dem Altern bekommen die Katzen schlechtere Zähne. Das Trockenfutter wirkt bei zahnreinigend durch das Anregen des Speichelflusses, doch ältere Katzen fressen weniger oder gar kein Trockenfutter mehr. Deshalb sollte man die Zähne der Katze regelmäßig putzen. 

 

 

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