Giftspinnen: Die Angst vor dem Spinnenbiss

Spinne

Spinnen werden oft als aggressive und bissige Kreaturen dargestellt, die Tiere und Menschen angreifen und beißen können. Tatsächlich ist es so, dass Spinnen zwar beißen können, aber nur wenn sie sich extrem bedroht fühlen.

 

Die Angst, dass Spinnen nachts ins Bett kriechen und beißen ist selbst für Giftspinnen weitgehend unbegründet. Wer in einem normal hohen Bett schläft und die Decken nicht auf den Boden hängen lässt, eliminiert die Wahrscheinlichkeit fast vollständig, dass eine Spinne ins Bett krabbelt, selbst in tropischen Regionen. Selbst wenn eine Spinne ihren Weg ins Bett findet, beißt sie unter normalen Umständen den Menschen nicht, denn sie hat keinen Grund dazu. Spinnen beißen nicht, um sich zu ernähren und sind sich meist der Gegenwart eines Menschen gar nicht bewusst.

 

Eine Spinne, die auf den Menschen selbst krabbelt, wird nur dann zubeißen, wenn sie provoziert wird. Die Fänge der Spinne befinden sich im Unterleib, das heißt, die Spinne müsste von oben auf die Haut gedrückt werden, damit sie überhaupt beißen kann. Findet man nach dem Kontakt mit einer Spinne rötliche Stellen auf der Haut, handelt es sich wahrscheinlicher um eine allergische Reaktion oder eine bakterielle Infektion.

 

Wer eine Spinne, also auch eine Giftspinne sieht, braucht bzw. sollte nicht in Panik geraten. Bleibt man ruhig, wird die Spinne dem Menschen aus dem Weg gehen. Nur wer versucht, die Spinne zu töten, setzt sich der Gefahr eines Bisses aus.

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