Frösche und Krebse im Aquarium

Frosch im Aquarium

Wenn du dein Aquarium interessanter gestalten willst, kannst du einen Frosch oder einen Krebs bzw. eine Krabben dazu geben. Es gibt eine Reihe verschiedener Süßwasser-Krebse, doch sie benötigen einen Landeplatz, der außerhalb des Wassers liegt und sind deshalb etwas schwieriger zu halten. Die meisten Frösche brauchen ebenfalls Land, doch es gibt Sorten, die ganz im Wasser leben können. 

 

 

Frösche im Aquarium

 

Bei Fröschen für ein Aquarium empfiehlt sich der Zwergkrallenfrosch, der dauerhaft unter Wasser leben kann und kein Land über der Wasseroberfläche benötigt. Wie der Name schon sagt, ist der Zwergkrallenfrosch sehr klein und sollte deshalb nicht mit größeren Fischen zusammen gesetzt werden, die ihn als Beute betrachten. Buntbarsche beispielsweise verhalten sich eher aggressiv einem Aquariumfrosch gegenüber. Besser eignen sich Schmerlen und Salmler. 

Umgekehrt ist ein größerer Krallenfrosch selbst ein Räuber und eignet sich deshalb weniger als Gesellschaft für ein Becken.

 

Um das Aquarium für den Frosch bewohnbar zu machen, sollte das Becken mit vielen Versteckmöglichkeiten ausgestattet werden. Glatte Steine und Holz sind für den Frosch einladend. Dazu bieten Wasserpflanzen Sicherheit für den Frosch und sie verbessern die Qualität des Wassers.

 

Der Zwergkrallenfrosch wird maximal 6,5cm groß und braucht ein Aquarium mit einem Volumen von mindestens 40Litern. Um die Wassertemperatur zu stabilisieren, sollte ein Heizstab vorhanden sein, denn der Frosch benötigt eine Wassertemperatur von 22 bis 27 Grad. Damit der Frosch nicht aus dem Becken springen kann, sollte die Wasserhöhe etwas gesenkt werden und der Deckel für das Aquarium gut und fest sitzen. 

 

Wie die meisten Tiere lebt auch der Zwergkrallenfrosch nicht gern allein. Am besten setzt du zwei oder drei Frösche in dein Becken. Die Frösche brauchen täglich Futter, zum Beispiel gefriergetrocknete Salinenkrebse, Mückenlarven oder Würmer. Die Frösche sind aktiv bei Nacht und eher ruhig am Tag. Damit man auch tagsüber mehr von den Fröschen sieht, kann man für einige Stunden das Licht im Becken gedämmt halten. 

 

Krebse und Krabben im Aquarium

 

Da Krebse und Krabben gewöhnlich in leicht salzigem Wasser leben, musst du Arten nehmen, die Süßwasser tolerieren. Den Deutschen Edelkrebs und die Winterkrabbe findet man am häufigsten in Aquarien. Kleine Fische stehen auf dem Speiseplan der Krebse, deshalb musst du darauf achten, dass das Becken groß genug ist und die Fische genug Versteckmöglichkeiten haben. Bärblinge und Salmler können relativ sicher mit Krebsen gehalten werden. 

 

Für Krebse und Krabben braucht man Zugang zu trockenem Land. Dafür eignen sich große, flache Steine, die aus dem Wasser ragen. Auch unter Wasser sollten sich viele Versteckmöglichkeiten durch Grotten, Höhlen und Holz befinden. Gut ist es, wenn die Krabben größere Flächen Sand zur Verfügung haben, wo sie sich eingraben können. Auch bei Krebsen und Krabben ist ein fest sitzender Aquariumdeckel wichtig, damit sie nicht entwischen. 

 

 

Um die Lebensbedingungen für Krebse und Krabben besser zu gestalten, sollte das Wasser leicht salzig sein. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass die vorhandenen Fischarten leicht salziges Wasser tolerieren können. Etwa ein Teelöffel Meersalz auf 10 Liter Wasser ist empfohlen. 

Die Wassertemperatur solltest du mit einem Heizstab zwischen 23 und 28 Grad halten. 

Krebse und Krabben brauchen Flockenfutter und Pellets, die auf den Boden sinken sowie getrocknete Mückenlarven.

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