Erste Hilfe, wenn der Hund Gift gefressen hat

Wenn der Hund Gift gefressen hat.

Wenn ein Hund etwas Giftiges oder Schädliches gefressen hat, ist eine Erste Hilfe Maßnahme, den Hund zum Erbrechen zu bringen, um den Fremdkörper, das Gift oder das schädliche Objekt schnellstmöglich aus dem Magen zu bekommen.

 

Hunde schnüffeln überall und fressen manchmal aus Neugier kleine Objekte oder ausgelegtes Rattengift, dass oftmals in Lebensmitteln versteckt wird. Bevor das Gift wirken kann oder eine Fremdkörper die Verdauungswege verstopft, muss der Magen des Hundes geleert werden.

 

Wie bringt man den Hund zum Erbrechen

Am besten bringt man den Hund ins Badezimmer, wo er weniger Möglichkeit hat zu entkommen und wo man leichter sauber machen kann. Nach Möglichkeit eine weitere Person um Hilfe bitten.

Für einen kleinen Hund nur eine Kappe voll Wasserstoffperoxid geben, das entspricht gewöhnlich etwa einem Teelöffel. Ein größerer Hund kann bis zu zwei Teelöffel bekommen. Die Flüssigkeit in eine Spritze geben, um sie dem Hund schnell ins Maul spritzen zu können.

Es kann bis zu fünf Minuten dauern, bis der Hund sich erbricht. Das Erbrochene nach dem Fremdkörper oder Giftstoff untersuchen, um sicher zu gehen, dass es herausgebrochen wurde. Ansonsten den Vorgang wiederholen.

Den Hund zum Erbrechen zu bringen dient als Erste Hilfe Maßnahme und ersetzt nicht den Tierarzt, sondern sorgt nur dafür, dass schädliche Objekte oder Stoffe so schnell wie möglich aus dem Magen des Hundes entfernt werden, bevor sie den Hund krank machen oder vergiften.

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