Die Pflege betagter Haustiere

älterer Hund auf dem Sofa

Bei einem älteren Haustier verändert sich die tägliche Pflegeroutine, denn in den goldenen Jahren seines Alters braucht auch ein Haustier besondere Fürsorge.

 

Mit dem Älterwerden des Tieres sollte man auf Veränderungen des Verhaltens und der Essgewohnheiten achten, die auf Krankheiten oder spezielle Pflegebedürfnisse hinweisen können. Je älter das Tier wird, umso wichtiger ist es, ihm einen warmen Schlafplatz zu bieten. Hunde und Katzen, die normalerweise oft draußen sind, verbringen mehr und mehr Zeit in der Wohnung, denn mit dem Alter fällt es dem Körper genau wie beim Menschen schwerer, mit Witterungsverhältnissen umzugehen.

Ältere Katzen sollten mehrere Toiletten zur Verfügung haben, da es ihnen oft schwerer fällt, das Wasser zu halten. Futter und Wasser sollte immer ausreichend zur Verfügung stehen.

Ein älteres Haustier wird weniger körperlich aktiv und benötigt oft eine Ernährungsumstellung, damit es nicht übergewichtig wird. Dabei sollte nicht einfach weniger gefüttert werden, das Futter sollte vielmehr weniger Proteine und weniger Kalorien enthalten. Im Tierfachhandel gibt es spezielle Futtermittel für Katzen- und Hunde-Senioren, die den veränderten Bedürfnissen des Körpers im Alter angepasst sind.

 

Fellpflege wird mit zunehmendem Alter wichtiger, um Hautkrankheiten zu vermeiden. Ältere Katzen pflegen sich oft nicht mehr selbst genug, da ihr Körper weniger flexibel ist. In dem Fall sollte der Tierhalter das Tier regelmäßig bürsten. Haut und Fell sollte man auf Hautirritationen und Parasiten untersuchen. Krallen sollten regelmäßig geschnitten werden, damit die Tiere bequemer laufen können, vor allem bei Arthritis.

 

Es ist wichtig, auf Verhaltensveränderungen der Haustiere zu achten. Bei verändertem Appetit, Durst und allgemeinen Gewohnheiten sollte man sicherheitshalber den Tierarzt aufsuchen. Bei plötzlich auftretendem Durchfall, Husten oder Erbrechen sollte das Tier sofort zum Tierarzt.

 

Chronische Krankheiten wie Diabetes, Leber- und Nierenbeschwerden treten bei älteren Haustieren häufig auf und erhöhen die Wassermenge, die das Tier braucht. Frisches Wasser sollte immer bereit stehen. Die Menge des getrunkenen Wassers sollte man im Auge behalten und bei drastischer Erhöhung des Wasserbedarfs sofort zum Tierarzt gehen.

 

Für ältere Haustiere wird eine regelmäßige Untersuchung zweimal im Jahr empfohlen, um altersbedingte Krankheiten frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

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