Optische Täuschung: Die Orbison Illusion

Optische Täuschung: Orbison Illusion

Das in der Mitte des Bildes platzierte Quadrat ist vollkommen symmetrisch, erscheint aber durch die Linien im Hintergrund verzerrt und ungleichmäßig. 

Die Orbison Illusion ist eine optische Täuschung, bei der gerade Linien verzerrt erscheinen. Die Orbison Illusion ist ein besonders gutes Beispiel für die Wahrnehmung des menschlichen Auges. Künstler verwenden diese optische Täuschung für besondere Wirkungsweisen ihrer Werke.

Die Orbison Illusion wurde nach dem Psychologen William Orbison ernannt, der seine Erkenntnisse im Jahre 1939 im American Journal of Psychology veröffentlichte. Orbisonfiguren zeigen gewöhnlich eine bestimmte Form, die auf einem Hintergrund bestehend aus konzentrischen Kreisen oder radialen Linien platziert wird. Durch den Hintergrund erscheint die Form verzerrt und asymmetrisch, Kreise wirken oval und Quadrate nach aussen ausgebeult. 

Laut Orbison entsteht dieser Effekt durch Kraftfelder, die in der Wahrnehmung des Hintergrundmusters entstehen. Jede Linie, die durch diese Kraftfelder hindurchgeht, wird dadurch auf eine bestimmte Weise gestreckt. In der heutigen Wissenschaft hat diese Theorie allerdings wenig Gültigkeit. Tatsächlich ist es immer noch nicht wissenschaftlich erklärt, warum diese optische Verzerrung entsteht. Viele Theorien konzentrieren sich auf die Winkelwahrnehmung des Gehirns. Die Wechselwirkungen zwischen den Neuronen im Nervensystem können die Wahrnehmung eines verzerrten Bildes verursachen. Andere Theorien besagen, dass der Hintergrund eine falsche Perspektive ergibt, woraus resultiert, dass das Gehirn die Form in verzerrter Weise erkennt.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen