Optische Täuschung, die Benheim Scheibe

Benheim Scheibe

Die Benheim Scheibe ist nach dem Englischen Spielzeugmacher Charles Benheim benannt. Im Jahr 1895 verkaufte dieser einen mit diesem Muster bemalten Deckel. Wird die Scheibe gedreht, werden verschiedene Bögen mit Pastellfarbtönen sichtbar.

Diese Optische Täuschung entsteht durch das Flimmern des Musters bei schneller Drehung. Dabei werden von verschiedenen Menschen unterschiedliche Farbtöne wahrgenommen.

Das Phänomen der Benheim Scheibe ist nur teilweise geklärt. Eine Erklärung für die Illusion der Farbgebung ist, dass die Farbrezeptoren im menschlichen Auge unterschiedlich schnell auf rot, grün und blau reagieren.
Ausgelöst wird die Farbillusion durch Nervenaktivität in der Retina und räumliche Interaktionen im primären Sehzentrum (visuelle Cortex), wo das Erkennen von Mustern verarbeitet wird.

Die Benheim Scheibe sowie ähnliche Muster werden bei der Diagnose von Augenkrankheiten und Sehschwächen verwendet, vor allem bei Optischer Neuritis.

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