Müller-Lyer Illusion

Müller-Lyer, optische Täsuchung

Die sogenannte Müller-Lyer-Illusion ist eine optische Täuschung bestehend aus einem stilisierten Pfeil. Sucht man den Mittelpunkt der Pfeillinie, setzt man diesen gewöhnlich mehr in Richtung des hinteren Endes. Diese optische Täuschung wurde von L.C. Müller-Lyer im Jahre 1889 entwickelt.  Die heute üblichere Variante dieser Täuschung besteht aus mehreren Pfeilen. Dabei werden den geraden Linien Spitzen aufgesetzt, die in Form eines Pfeilkopfes nach innen zeigen, während das hintere Ende des Pfeils zwei nach aussen zeigende Linien hat. Eine andere Figur besteht aus zwei nach innen zeigenden Enden und die dritte Figur aus zwei nach aussen zeigenden Enden.  Die Täuschung besteht darin, dass die Figur mit den zwei nach aussen zeigenden Enden als längste und die mit den zwei nach innen zeigenden Enden als kürzeste empfunden wird, obwohl alle drei Linien die exakt gleiche Länge besitzen.  Eine mögliche Erklärung besagt, das das Gehirn Tiefe und Entfernung von Objekten aufgrund der Winkelkonfiguration kalkuliert. D.h. ein Objekt mit nach innen zeigenden Winkeln wird als näher interpretiert und das mit nach aussen zeigenden Winkeln als weiter entfernt. 
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