Wie überwindet man Faulheit?

Frau mit Kaffee

Manche Tage sind einfach nicht produktiv und man kann sich zu keiner sinnvollen Tätigkeit motivieren. Das wäre an sich vielleicht gar nicht so schlimm, doch Wichtiges bliebt unerledigt und hinterher bereut man seine eigene Faulheit. Das muss nicht so sein, gegen Faulheit kannst du etwas tun. Wie überwindet man seine Faulheit?

 

 

Ein träges Gemüt lässt einen mit dem ständig brodelnden Gefühl, etwas Sinnvolles und Konstruktives mit seiner Zeit anzufangen. Die Unfähigkeit, sich zu Aktivität aufzuraffen, fördert das Schamgefühl und den Selbsthass. Das kann schnell zum Teufelskreis werden, denn je schlechter man über sich selbst denkt, umso weniger kann man sich motivieren, etwas zu ändern. 

 

Leider weiß unser eigener Verstand nicht unbedingt, was das beste für einen selbst ist. Wie ein kleines Kind muss man den Verstand leiten und auf den richtigen Weg bringen. Faulheit gehört glücklicherweise zu den Störungen, die man mit etwas Übung relativ leicht überwinden kann. Das Problem ist, dass der Verstand einem selbst im Weg steht, denn er hindert einen daran, aktiv etwas zu ändern. Der Schlüssel zur Überwindung der Faulheit ist, nicht mit sich selbst zu diskutieren, sondern zu handeln, ohne sich Zeit zum Nachdenken zu geben.

 

Dabei muss man nicht gleich extreme Maßnahmen ergreifen. Wenn der Gedanke an Sport eine zu große Hürde darstellt, such dir ein kleineres, erreichbares Ziel, wie zum Beispiel einen einfachen Spaziergang. Oder nimm die Hürde stufenweise. Nimm dir nicht vor, zum Sport zu gehen, sondern zieh dir nur deine Schuhe an. Wenn du die Schuhe einmal an hast, ist der nächste Schritt, den Weg zum Auto zu finden, nicht mit dem Ziel, zum Sport zu fahren, sondern eben nur, sich ins Auto zu setzen. So ergibt sich ganz von selbst ein kleiner Schritt nach dem anderen, immer mit der theoretischen Möglichkeit, es damit zu belassen. Hat man sich einmal in die ersten Gänge gebracht, ist die nächste Stufe immer ein bisschen leichter. 

 

 

Es braucht sicherlich ein wenig Übung, aber mit der Zeit wirst du lernen, vorübergehend das Große Ganze zu übersehen und dich auf die unmittelbaren kleinen Ziele zu konzentrieren. Das Große Ganze scheint oft zu einschüchternd und erdrückend, was dem Verstand überzeugende Ausreden liefert. Schwieriger fällt es dem Verstand dann schon, eine Ausrede zu finden, warum du dir nicht die Schuhe anziehen solltest, denn das erfordert wohl kaum Mühe.

 

Bei Faulheit gilt das Gebot, im Kleinen zu denken.

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