Wie geht man mit einer Abfuhr um?

Geschäftsmann

Abfuhren in Form von Zurückweisung, Absagen, Verweigerung oder Verwerfung sind leider Bestandteil des Alltags. Selbst die erfolgreichsten und selbstbewusstesten Menschen müssen mit einer Abfuhr fertigwerden lernen. Manche Personen kommen besser mit einer Abfuhr klar als andere, viele stösst eine negative Erfahrung ins Abseits und sie trauen sich keinen weiteren Versuch zu, aus Angst, einer neuerliche Niederlage zu erleben.

 

 

Jede Situation, in der man nach Anerkennung, Erfolg oder Beifall sucht, riskiert eine Abfuhr. Besonders sensible Menschen empfinden selbst kleine, unbeabsichtigte Absagen als Abfuhr, wenn zum Beispiel eine Email ein paar Tage lang nicht beantwortet wird oder ein Freund gerade keine Zeit für ein Telefonschwätzchen hat. Hochsensible Menschen sollten zu ihrem eigenen Schutz lernen, sich nicht beleidigt zu fühlen, wenn keine Beleidigung beabsichtigt war. 

 

Typische Situationen, bei denen fast jeder Angst vor einer Abfuhr hat, nicht nur sensible Menschen, sind eine Bewerbung, das Ansprechen einer/s Angebeteten, die Abgabe einer Klausur oder Bewerbung um Aufnahme in einen speziellen Verein. Doch jeder kann lernen, mit der Angst vor einer Absage und mit einer tatsächlichen Abfuhr umzugehen und sich nicht entmutigen zu lassen. 

 

 

Vor einer Situation sollte man sich realistisch vor Augen halten, wie wahrscheinlich eine negative Erfahrung ist, bzw. was die Chance auf einen Erfolg ist. Ist man einer unter Hunderten von Bewerbern, ist eine Absage wahrscheinlich und sollte nicht entmutigen, denn es gibt genug andere, die ebenfalls eine Absage bekommen. Das Abwägen der Erfolgschance sollte aber niemanden davon abhalten, es zu versuchen, denn den Weg zum Erfolg finden man nur durch stetiges Versuchen. Das Motto ist: nur wer wagt gewinnt, und in den meisten Fällen muss man eben mehrere Male wagen, bis man einmal gewinnt, doch es lohnt sich.

 

Wann immer möglich, kann man seine Erfolgschancen dadurch steigern, mehrere Eisen im Feuer zu haben. Geht eine Sache schief, scheint es nicht ganz so schlimm, wenn die Möglichkeiten noch offen sind.

 

Eine Absage hat in den meisten Fällen nichts damit zu tun, wer man ist oder wie gut man ist. Manchmal stimmt einfach die Chemie zwischen zwei Menschen und manchmal nicht. Wichtig ist, niemals aufzugeben. Auch wenn die ständigen Absagen am Selbstbewusstsein nagen, ist man keine minderwertige Person, sondern hat lediglich noch nicht den richtigen Weg gefunden.

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