Wie gehe ich mit meiner schlechten Laune um?

Oft ist es eine Anhäufung vieler kleiner Umstände, die die Laune allmählich sinken lassen und plötzlich dafür sorgen, dass man nicht s Positives mehr sieht. Im Einzelnen betrachtet sind die Auslöser nichtig, doch wenn alles zuviel wird, läuft das Fass über. 

 

 

Schlechte Laune darf man nicht mit Depression oder depressiven Verstimmungen verwechseln. Depression hält sich über einen längeren Zeitraum und muss ärztlich behandelt werden. Die schlechte Laune  ist wie ein Sturm negativer Gefühle, der allerdings ebenso schnell verweht, wie er gekommen ist. Die Kunst liegt darin, während des Sturms die Kontrolle zu behalten.

 

Gern zieht man seine Mitmenschen in die schlechte Stimmung mit hinunter, denn wer hat schon Lust, Rücksicht auf die Gefühle anderer zu nehmen, wenn man selbst so schlecht drauf ist? Man sollte allerdings bewusst versuchen, seine eigene schlechte Laune nicht an anderen auszulassen. Sollte das doch mal passieren, ist eine Entschuldigung angebracht. Schlechte Laune ist ebenso ansteckend wie gute Laune, und wenn man selbst seine Launen auf andere überträgt, machen diese umgekehrt das gleiche. Entschuldigt man sich für einen ungerechten Ausrutscher, reduziert das auch ungemein die Intensität der schlechten Laune. Man zwingt sich dadurch, sich einen Augenblick nicht um seine eigenen Gefühle zu kümmern.

 

Jeder Mensch kennt schlechte Laune, es gibt also keinen Grund, sich selbst dafür zu verachten und es noch schlimmer zu machen. Wenn die schlechte Laune einen überkommt, sollte man sich selbst mit Verständnis und Respekt behandeln, denn Launen gehören zum Leben dazu und vergehen wieder.

 

 

Es ist dennoch sinnvoll, die Welle nicht einfach auszuwarten, sondern die tatsächliche Ursache der üblen Stimmung zu ergründen. Die Ursache geht oft tiefer und weiter zurück als man denkt. Oft lernt man erst, mit starken Stimmungsschwankungen umzugehen, wenn man weiß, was diese verursacht hat.

 

Was auch immer die Ursache für die schlechte Laune ist, es hilft, sie in die richtige Perspektive zu rücken. Wie schlimm ist das Problem tatsächlich im Vergleich zu den Problemen anderer Menschen? Oft stellt man dabei fest, dass man sich über Lächerlichkeiten aufregt, während es anderen Menschen wirklich schlecht geht. Die Erkenntnis hilft zwar nicht gegen die akute schlechte Laune, aber sie motiviert vielleicht dazu, jemand anderem etwas Gutes zu tun und sich selbst dadurch besser zu fühlen. 

 

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