Der beste Weg, sich dankbar zu fühlen

Zufriedene Frau

An das Gute im Leben gewöhnt man sich allzu leicht. In der heutigen Gesellschaft vergleicht man sich gern mit Menschen, die es scheinbar besser haben, und anstatt dankbar für sein gutes Schicksal zu sein, empfindet man Neid. 

 

 

Auch wenn man es sich von Zeit zu Zeit bewusst macht, wofür man dankbar sein sollte, funktioniert dies nicht immer wirklich. Der beste Weg, ehrliche Dankbarkeit zu fühlen ist, Psychologen zufolge, durch Mentale Subtraktion. Mentale Subtraktion heißt nichts anderes, als sich sein Leben ohne bestimmte Privilegien vorzustellen, also das Gute aus dem Leben "abzuziehen" und zu sehen, was dann noch übrig wäre. 

 

Intensive Studien zeigen, dass durch das Vorstellen des Fehlens eines guten Ereignisses im eigenen Leben mehr positive Gefühle erzeugt werden, als durch das Vorstellen der Anwesenheit desselben. Das menschliche Gehirn passt sich allzu schnell positiven Entwicklungen an und nimmt diese als selbstverständlich hin. Mentale Subtraktion wirkt dieser Anpassung entgegen und lässt den Menschen bewusst werden, was für ein Glück dieses positive Ereignis für ihn ist, mehr als durch das bloße Denken daran. Man stellt plötzlich fest, dass diese eine wundervolle Sache nicht automatisch hatte passieren müssen, sondern überraschenderweise und glücklicherweise passiert ist.

 

Mentale Subtraktion erhält den Zauber einer glücklichen Wendung. 

 

 

Man beginnt mit der mentalen Subtraktion durch eine einfache Übung, bei der man drei Dinge aus dem Alltag notiert, für die man dankbar ist. Das können auch ganz selbstverständliche Dinge wie sauberes Wasser und ein Dach über dem Kopf sein. Gewöhnlich empfindet man für solche Dinge nur echte Dankbarkeit, wenn man sich plötzlich vorstellt, ohne diese Dinge leben zu müssen. Was würde sich alles im täglichen Leben durch das Fehlen dieser Dinge ändern?

 

Mentale Subtraktion gibt einem nicht nur die Fähigkeit, echte Dankbarkeit zu empfinden, sondern kann bei regelmäßiger Anwendung zu einem glücklicheren und zufriedeneren Leben führen. Um zu verhindern, dass sich die positive Wirkung durch das Vorstellen des Fehlens bestimmter Dinge auf Dauer abnutzt, sollte man sich immer andere Ereignisse und Dinge überlegen, ohne die das Leben weniger angenehm wäre. 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen