Quallenwunden nicht mit Wasser kühlen

Quallen unter Wasser

Immer wieder erwischt es Touristen am Meer, dass sie mit einer Qualle in Berührung kommen. Möchte man einer Person helfen, die eine Qualle berührt und Schmerzen hat, darf man auf gar keinen Fall die Wunde mit Süßwasser kühlen. Das Süßwasser bringt die noch geschlossenen Nesselzellen, die die Qualle auf der Haut hinterlassen hat zum Platzen und verursacht noch mehr Brennen.

 

Stattdessen kann man die Wunde mit feuchtem Sand abdecken. Doch den Sand nicht verreiben. Hat man zufällig Rasierschaum dabei, kann man diesen auf der Wunde verteilen, den Rasierschaum hat einen kühlenden Effekt und kapselt die noch geschlossenen Nesselzellen ein.

Mit der Kante einer Kreditkarte oder einem ähnlichen Gegenstand kann man an der Haut entlang den Sand oder Rasierschaum abschaben, der dann die Nesselzellen und die Quallenreste mit sich entfernt. Die Qualle wird also praktisch von der Haut geschabt.

Anschließend kann man die verwundete Stelle mit kühlenden Gels behandeln.

Bekommt der Betroffene Kreislaufbeschwerden oder verringern sich die Schmerzen nicht, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

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