Der Tadsch Mahal, Fakten und Wissenswertes um das Weltwunder

Tadsch Mahal

Der Tadsch Mahal ist eines der sieben Weltwunder und ein Muss für jeden Indienreisenden. Zusammengefasst findest du hier die wichtigsten Fakten und wissenswerte Information über ein einzigartiges Baudenkmal.

 

Der Bau des Tadsch Mahal wurde im Jahr 1631 begonnen und dauerte 22 Jahre bis zur Vollendung. Gebaut wurde dieses beeindruckende Monument von Shan Jahan, vor seiner Krönung allgemein als Prinz Khurram bekannt.
Shan Jahan widmete den Tadsch Mahal seiner über alles geliebten dritten Frau.

Der Tadsch Mahal befindet sich in Agra (Uttar Pradesh) in Indien, etwa 200 km von Delhi entfernt.

Der Tadsch Mahal ist in islamischem Stil gebaut und wurde vom Architekten Ustad Ahmad Lahauri unter Verwendung Persischer, Islamischer und Indischer Elemente entworfen (Mughal Architektur).

Der Bau kostete 32 Kronenrupien. 20.000 Arbeiter wurden zur Errichtung benötigt.

Zu den Höhepunkten des Tadswch Mahal gehört, dass das Gebäude je nach Tageszeit eine andere Farbe hat. Bei Sonnenaufgang wirkt es rosa, tagsüber weisss und im Mondschein blau.

Geöffnet ist der Tadsch Mahal von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Freitags bleibt er für Touristen geschlossen, denn dann kommen Einheimische zum Beten hierhin. Jeden freitag werden die Kuppeln des Tadsch Mahal gewaschen.

Der Eintritt beträgt für ausländische Besucher 750 Rupien, für Besucher aus SAARC und BIMSYEC Ländern 510 Rupien und für Einheimische 20 Rupien. Für Kinder unter 15 Jahren ist der Eintritt frei.

Hintergrund der Konstruktion des Tadsch Mahal

Shan Jahan verliebte sich unsterblich in die schöne Arjumand Bano Begum und nahm sie zu seiner dritten Frau. Nach ihrer Heirat taufte er sie Mumtaz Mahal, was etwa bedeutet: "Die Perle des Palastes" oder "Die Ausgewählte des Palastes". Sie waren 18 Jahre verheiratet. In dieser Zeit schenkte Mumtaz Mahal ihm 14 Kinder. Sie starb bei der Geburt ihres 14. Kindes. Der Tadsch Mahal ist ihr gewidmet. Viele glauben, dass die verschiedenen Erscheinungsfarben des Tadsch Mahal die Stimmungsschwankungen der Frau illustrieren sollen.

Neben 20.000 Arbeitern wurden 1000 Elefanten zur Errichtung des Monumentes benötigt.

Zur Dekoration des Palastes wurden 28 verschiedene Arten an Edelsteinen und Halbedelsteinen verarbeitet. Verschiedene Auszüge aus dem Koran wurden zur Verzierung eingearbeitet. An den Seiten des Grabmals von Mumtaz Mahal befinden sich 99 Namen Allahs in kalligraphischen Inschriften.

Der weissse Marmor stammt aus verschiedenen Regionen, aus Rajasthan, Punjab, China, Tibet, Afghanistan, Sri Lanka und Arabien.

Während der Indischen Revolution im Jahre 1857 wurden viele Edelsteine und Lapis Lazuli von Britischen Soldaten von den Wänden entfernt.

Täglich besuchen 30.000 Menschen den Tadsch Mahal, etwa 2 bis 4 Millionen im Jahr. Davon sind 200.000 Menschen aus dem Ausland.

Der Tadsch Mahal besitzt verschiedene optische Täuschungen, die geschickt angewendet wurden. So gibt es ein Zickzackmuster an den Außenwänden, das je nach Entfernung des Betrachters die Halbsäule zweiseitig oder sechsseitig wirken lässt. Stellt man sich ins innere eines der Torbögen, sieht man den Tadsch Mahal im Bogen vollständig. Je weiter weg man tritt, immer den tadsch Mahal im Auge behaltend, umso größer scheint er zu werden. Bei näherem Herantreten wirkt er immer kleiner.

Von Delhi aus erreicht man Agra mit dem Shatabdi Express, der um 6 Uhr morgens abfährt. Die Fahrt dauert etwa drei Stunden. Alternativ kann man sich in einem Informationszentrum einen privaten Fahrer mieten. Die Fahrt mit dem Auto dauert aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse länger als mit dem Zug (etwa 4 bis 5 stunden), dafür sieht man aber unterwegs eine Menge des täglichen Lebens in Indien. Die Fahrer sind gewöhnlich recht zuverlässig und entgegenkommend, denn sie erwarten am Ende der Fahrt ein Trinkgeld.

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