Die schmutzigen Geheimnisse in der Küche

Küche

Auch eine scheinbar blitzsaubere Küche kann ihre schmutzigen Geheimnisse bergen. An Stellen, die man nicht bedenkt bilden sich Bakterienherde, die sich schnell über Besteck, Arbeitsplatte, Schneidebrett und schließlich auf die Hände mit dem Essen in den Körper ausbreiten. 

 

 

Mikroben sind mit dem bloßen Auge nicht sichtbar, doch kein Grund zur Panik: mit etwas Vorsorge und unter besonderer Beachtung der typisch vergessenen Bakterienherde kann man die Küche hygienisch einwandfrei halten.

 

Die schmutzigsten Stellen in der Küche

 

Der Griff am Kühlschrank

 

Oft sind es Mikroben, die typischerweise von Geflügel, Schwein und Rind kommen, die sich am Kühlschrankgriff festsetzen und von dort mit den Händen überall hin verteilt werden. Beim Zubereiten des Hähnchens greift man unbedacht in die Schublade zum Messer und hat schon die Bakterien auf den Griff der Schublade und auf das andere Besteck verbreitet. Die einfachste Methode zur Vermeidung der Quer-Kontamination ist, sich sofort nach dem Umgang mit den Lebensmitteln die Hände zu waschen, und zwar richtig. Zum hygienischen Händewaschen seift man die Hände 15 Sekunden lang ein. Der Wasserhahn wird mit einem Küchenpapier zugedreht, denn die Hände sind ja noch nicht sauber. Nach dem Einwirken der Seife gründlich abwaschen und mit einem sauberen Handtuch abtrocknen.

 

Wasser aus dem Wasserhahn

 

Damit sind wir schon beim nächsten schmutzigen Geheimnis: dem Wasserhahn und dem Wasser. Sauberes Wasser wird heutzutage als selbstverständlich gesehen. Gelegentlich kommt es allerdings zu Verunreinigungen im Grundwasser, besonders nach heftigem Regen. Auch kann ein Rohrbruch im System das Wasser verschmutzen. Wasser aus dem Hahn sollte man nur für den Verzehr verwenden, wenn es abgekocht ist oder getestet und als sauber gewertet wird. Alternativ kann man sich Filter auf den Wasserhahn setzen lassen oder Wasser in Filterbehälter abfüllen. 

Wie oben beschrieben sollte der Griff des Wasserhahns grundsätzlich nur mit sauberen Händen oder mit einem Küchenpapier angefasst werden.

 

Küchenhandtuch

 

Da mit dem Küchentuch frisch gespültes Geschirr abgetrocknet wird, denkt man schnell, dass das Tuch sauber und keimfrei ist. Doch nach dem Abwischen des Geschirrs oder der Arbeitsplatte bleibt das Handtuch feucht und bildet so optimalen Lebensraum für Bakterien. Küchenhandtücher sollten regelmäßig heiß gewaschen werden und nach spätestens drei Tagen Benutzung durch ein frisches ausgewechselt werden. 

 

 

Schwamm und Spüllappen

 

Schwamm und Lappen werden zwar häufig mit Spülmittel durchtränkt, sind aber deswegen keineswegs hygienisch. Tatsächlich sind Schwämme und Spüllappen die am meisten mit Bakterien verseuchten Gegenstände in der Küche. 

Auf gar keinen Fall sollte man das Spülbecken mit dem gleichen Schwamm ausputzen wie die Arbeitsplatte und sonstigen Oberflächen in der Küche. 

Spüllappen sollten regelmäßig durch neue ersetzt werden oder ausgekocht werden. Eine gute Methode ist, Schwamm und Lappen in die Mikrowelle zu stecken, denn die hohe Hitze tötet den Grosssteil der Mikroben ab.

 

Spülbecken

 

Im Spülbecken wimmelt es nur so von Bakterien, E. coli und Salmonellen insbesondere. Deshalb sollte man nicht erst das Spülbecken und anschließend die Arbeitsplatte mit dem gleichen Lappen abwischen, denn so verteilt man die Bakterien in der ganzen Küche. 

Der Abfluss der Spüle ist ein zusätzlicher Bakterienherd. Wird der Abfluss nicht gelegentlich gereinigt, bietet er hervorragende Nahrung nicht nur für Bakterien, sondern auch für Kakerlaken, Ameisen und Maden. 

Zur Reinigung des Spülbeckens sollte man einmal wöchentlich kochendes Wasser in den Ausguss gießen. Zusätzlich ab und zu mit Bleichmittel desinfizieren.

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen