Wie gesund ist deine Schlafposition?

Bett im Schlafzimmer

Genug schlafen ist wichtig für die Gesundheit, aber wie man schläft, also in welcher Position, kann sich ebenfalls auf den Gesundheitszustand auswirken. Hier sind die acht häufigsten Schlafpositionen und wie sie sich auf deinen Körper auswirken.

 

 

1. Schlafen auf dem Rücken mit den Armen an den Seiten.

 

Auf dem rücken schlafen gilt allgemein als die gesündeste Schlafposition. Wirbelsäule und Nacken liegen in der optimalen Position für einen erholsamen Schlaf ohne Muskelverspannungen und für gute Zirkulation. Vorausgesetzt natürlich, du schläfst mit dem Kopf nicht zu hoch. Nicht mehr als ein Kopfkissen verwenden. Das Schlafen auf dem Rücken soll auch Faltenbildung im Gesicht vermindern. Allerdings neigen Rückenschläfer mehr zum Schnarchen oder Sodbrennen.

 

2. Schlafen auf dem Rücken mit den Armen über dem Kopf.

 

Wie oben ist diese Position am besten für Wirbelsäule, Nacken und Haut. Liegen die Arme hinter dem Kopf verschränkt, kann man jedoch leicht einen Nerv belasten. Außerdem wird die Blutzirkulation in die Arme nicht optimal gefördert. Liegen die Arme also nicht am Körper, kann es sein, dass du langfristig Schmerzen im Schulterbereich bekommst. 

 

3. Schlafen auf dem Bauch. 

 

Generell fördert das Schlafen auf dem Bauch die Verdauung. Aber zum Atmen musst du den Kopf zu einer Seite legen und du belastest damit den Nackenbereich. Auch kann das Schlafen auf dem Bauch zu Rückenschmerzen führen, weil die Wirbelsäule nicht optimal gestützt ist.

 

4. Schlafen in der Embryohaltung.

 

Auch wenn das zusammengerollte Schlafen mit angezogenen Knien sehr bequem ist, wirkt sich diese Haltung schlecht auf Hals und Wirbelsäule aus. Die gekrümmte Position verhindert das Entspannen der Rückenmuskeln. 

Allerdings ist diese Position oft vorteilhaft bei Schnarchproblemen, Sodbrennen und natürlich während der Schwangerschaft.

 

 

5. Schlafen auf der Seite mit den Armen parallel zum Körper. 

 

In dieser Haltung wird die Wirbelsäule gut gestützt und kann in ihrer natürlichen Lage bleiben. Deshalb ist diese Haltung oft gut bei akuten Rückenschmerzen und Nackensteife. Wichtig ist, dass die Beine möglichst ausgestreckt sind. 

Der Nachteil beim Schlafen auf der Seit ist, dass die Schwerkraft die Haut nach unten zieht und es neben Faltenbildung zu hängenden Brüsten kommen kann. 

Gelegentlich kommt es zu schlechter Blutzirkulation in Armen und Schultern.

 

6. Schlafen auf der Seit mit den Armen im rechten Winkel ausgestreckt.

 

Diese Seitenhaltung ist grundsätzlich wie die Position Nummer 5, doch das seitliche Wegstrecken der Arme führt vermehrt zu Druck auf den Nerven und damit zu Schmerzen in den Armen und Schultern.

 

7. Schlafen auf der rechten oder linken Seite.

 

Wenn du gern auf der Seite schläfst, kann es auch einen Unterschied machen, auf welcher Körperseite zu liegst. Schlafen auf der rechten Seite ist schlechter bei Sodbrennen, während Schlafen auf der linken Seite innere Organe belasten kann. Während der Schwangerschaft empfehlen die Ärzte oft das Schlafen auf der linken Seite, weil es die Durchblutung zum Baby fördert.

 

8. Schlafen mit einem Kissen.

 

Der Kopf sollte in jedem Fall mit einem Kopfkissen gestützt sein. Manchmal ist es aber auch sinnvoll, ein zusätzliches Kissen zu verwenden, je nachdem, welche Schlafposition man bevorzugt. Schläfst du gern auf dem Rücken, kann ein Kissen unter der Wirbelsäule den Rücken zusätzlich stützen. Beim Schlafen auf der Seite verhindert ein Kissen zwischen den Knien Schmerzen in der Hüfte. Bauchschläfer können ein Kissen unter das Becken legen für optimale Entspannung.

 

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