Wie beeinflusst mein Tag meine Träume

 Träumen

Im Durchschnitt träumen wir zwei Stunden jede Nacht, nämlich während der REM-Phase. Das Träumen ist eine Phase, in der das Gehirn Informationen und Eindrücke verarbeitet und einzuordnen versucht. Das bedeutet natürlich auch, dass das, was wir tagsüber erleben, unsere Träume beeinflusst.

 

 

Besonders können Aktivitäten unmittelbar vor dem Schlafengehen die Träume beeinflussen. Schaut man spät einen Horrorfilm, ist die Wahrscheinlichkeit höher, von den Monstern im Film zu träumen. Auch Sorgen, die man sich nachts, wenn man nicht einschlafen kann, macht, wirken sich auf die Traumphase aus, wenn man endlich in den wohlverdienten Schlaf sinkt. 

Die Dinge, die wir tagsüber wahrnehmen, wirken sich auf das Unterbewusstsein aus und kommen im Traum zum Vorschein. Je näher das Erlebte an der Schlafenszeit liegt, umso wahrscheinlicher ist es, dass sich das Unterbewusstsein noch damit beschäftigt.

 

Dies ist einer der Hauptgründe, warum Kinder keine angstmachenden Filme vor dem Schlafengehen sehen sollten.

 

 

 

Effektiver Lernen durch Träumen

 

Träume helfen dem Unterbewusstsein dabei, das tagsüber Erlebte zu verarbeiten und damit die Erinnerungen für morgen vorzubereiten. Das bedeutet auch, dass die REM-Phase dem Gehirn beim Vertiefen erlangter Fähigkeiten hilft. Wird das tagsüber Erlernte im Traum verarbeitet, erinnert sich der Körper später besser daran. Schafft man es nicht, zum Beispiel durch schlechten oder unregelmässigen Schlaf in die REM-Phase zu gelangen, wird das Erlernte nicht vertieft und wir müssen beim nächsten Mal härter arbeiten, auf den gleichen Stand zu kommen.

 

 

 

Besser Träumen durch Sport

 

Um dem Körper den Übergang in die REM-Phase zu erleichtern, hilft es, sich einige Stunden vor dem Schlafengehen körperlich zu betätigen. Die REM-Phase ist notwendig, um Träumen zu ermöglichen und dem Gehirn zu erlauben, Informationen zu sortieren und reparieren. 

Sport bewirkt, dass Endorphine freigesetzt werden und damit ein positives Gefühl im Bewusstsein und Unterbewusstsein entsteht.Macht man also tagsüber Sport, wächst die Wahrscheinlichkeit, schneller in die Traumphase zu sinken und positiv zu träumen.

 

 

Aktivitäten unmittelbar vor dem Schlafengehen wirken sich nicht immer offensichtlich auf die Träume aus. Aktivitäten, die zu erholsamerem Schlaf führen und damit zum Träumen, helfen dabei, unbewusste Gefühle und Wünsche freizusetzen und zu interpretieren. Deshalb ist es oft sinnvoll, seine Träume zu bewerten und nach bestimmten Verhaltens- oder Gefühlsmustern zu suchen.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen