Was tun gegen Blähbauch

Blähbauch

Leidest du unter einem aufgeblähten Bauch und Völlegefühl? Ein dicker Blähbauch lässt sich recht leicht verhindern, wenn man weiß, worauf man achten muss.

 

Ein Bauch, der nach dem Essen dicker und aufgebläht ist, ist etwas anderes als ein paar Pfunde zuviel Speck. Handelt es sich um eine vorübergehende Ausdehnung des Bauchs, die nicht durch Leber- oder Herzbeschwerden verursacht wird, ist der Grund für die Ausdehnung überschüssige Luft in den Verdauungsorganen.

Viele denken, dass der aufgeblähte Bauch durch angesammelte Flüssigkeit gebildet wird. Dies ist aller Wahrscheinlichkeit nicht der Fall, denn Flüssigkeit sammelt sich zuerst in den Beinen an. Typische Ursachen für die Luft im Bauch sind unter Lebensmittelunverträglichkeiten, schlechte Essgewohnheiten oder Verstopfung.

Vorbeugung des Blähbauchs

1. Verstopfung vermeiden. Die Ernährung durch Ballaststoffe und ausreichend Flüssigkeit anreichern und viel Sport treiben. Vollkornprodukte, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Nüsse gehören in den Nahrungsplan. Mindestens zwei liter Flüssigkeit am Tag trinken und pro Tag eine halbe Stunde lang körperlich betätigen. Vorsicht bei zu drastischer Ernährungsumstellung. Lieber allmählich auf ballaststoffreiche Lebensmittel umstellen.

2. Auf Lebensmittelunverträglichkeiten testen. Weizenmehlallergie oder Laktoseintoleranz können die Gasproduktion im Darm erhöhen und einen Blähbauch verursachen. Bei Verdacht auf eine Lebensmittelunverträglichkeit sollte man den Hausarzt um Rat fragen. Viele Menschen verzichten unnötigerweise auf gesunde Lebensmittel, weil sie glauben, sie hätten eine Allergie, die in Wirklichkeit nicht vorliegt.
Als Vorsichtsmaßnahme bei Verdacht auf eine Unverträglichkeit kann man bestimmte Lebensmittel einschränken oder zusammen mit anderen Lebensmitteln essen. Bei Verdacht auf Laktoseintoleranz lieber ältere Käse und Joghurts essen, die weniger Milchsäure enthalten.
Bohnen und Kohlarten verursachen Blähungen. Wer Blähbauch hat, braucht nicht auf gesunde Gemüse zu verzichten, sondern sollte lediglich Bohnen, Blumenkohl, Wirsing, Rosenkohl und Brokkoli einschränken oder nach dem Essen eine Tasse Fencheltee trinken, um die Blähungen zu lösen.

3. Schlechte Essgewohnheiten, die zu Blähbauch führen können sind zum Beispiel zu hastiges Essen oder zu große Mahlzeiten auf einmal.
Das Essen gründlich kauen und genießen. Langsameres Essen befriedigt die Sinne mehr und sorgt dafür, dass man nicht mehr isst als notwendig.
Statt drei großer Hauptmahlzeiten die gleiche Menge Essen besser auf mehrere kleine Mahlzeiten verteilen. So wird das Verdauungssystem nicht überfordert und kann effizienter arbeiten.

4. Bestimmte Genussmittel erhöhen die Gasproduktion im Darm. Dazu gehören kohlensäurehaltige Getränke, Kaugummi, Alkohol und Süßstoffe.
Statt kohlensäurehaltiger Getränke mehr stilles Wasser oder Kräutertee trinken.
Kaugummi kauen kann Bläbauch verursachen, wenn beim Kauen zuviel Luft verschluckt wird.
Künstliche Süßstoffe und alkoholische Getränke können ebenfalls Gase im Körper ansammeln. Zur Vorbeugung nicht mehr als zwei bis drei Getränke oder Portionen verzehren, die künstliche Süßstoffe oder Alkohol enthalten.
Konservierte, tiefgefrorene oder industriell verarbeitete Lebensmittel enthalten häufig viel Natrium, welches ebenfalls zu Blähbauch führen kann. Eine Portion sollte nicht mehr als 500mg Natrium enthalten.

Lebensmittel, die gut gegen Blähbauch sind

Pfefferminztee, Fencheltee, Ingwer, Ananas, Petersilie und Joghurt enthalten probiotische Bakterien, die die Gasbildung im Körper reduzieren und festsitzende Gase freisetzen.

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