Was ist Kunigundenkraut

Kunigundenkraut

Kunigundenkraut, auch unter Wasserdost, Grundheil oder Odermennig bekannt, ist ein duftendes Kraut. Kunnigundenkraut (Agrimonia Eupatoria) besitzt medizinisch wertvolle Eigenschaften.

 

Kunigundenkraut ist eine ganzjährige, winterharte Pflanze, die im Spätsommer oder Früherbst gesät wird.

Kunigundenkraut wurde in Europa bereits im Mittelalter zu Heilzwecken verwendet und hat sich bis heute über die ganze Welt verbreitet. In der Natur wächst das Kraut auf Auen und Bergwiesen und lockt Schmetterlinge an. Die schlanken Stiele der Pflanze produzieren ab dem Frühsommer kleine gelbe Blüten.

Kunigundenkraut wird in Form von Tee oder Tinktur verwendet. In Frankreich wurde die Kräuterlotion mit dem Namen Eau de Arguebasade als  Linderung bei Schusswunden verwendet. Der Kräutertee aus Kunigundenkraut ist als Waschlösung zur Heilung von offenen Wunden und Hautausschlag besonders beliebt. Die Blutgerinnungsfördernden Eigenschaften sind wissenschaftlich erwiesen.

Wird er Kunigundentee getrunken, wirkt er positiv bei Leber-, Nieren- und Blasenproblemen.

Aus der Blüte werden gelbe, goldene und grünliche Farbstoffe von außergewöhnlicher Farbechte gewonnen. Die Farbstoffe enthalten Tannine, welche sie besonders wertvoll für die Färbung und Bearbeitung von Leder machen.

Der Pflanzensamen ist nicht leicht zum Keimen zu bringen, doch wenn die Pflanze einmal wächst, ist sie hartnäckig.

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