Stress ist lebenswichtig: guter Stress und schlechter Stress

Guter Stress

Man unterscheidet zwischen "gutem Stress" und "schlechtem Stress". Unter Stress versteht man alles, was die Homöostase (Selbstregulierung) beeinflusst, ob in guter oder schlechter Weise. Ohne den guten Stress würden wir uns unzufrieden und führungslos fühlen, guter Stress ist wichtig für ein gesundes Leben. Allerdings kann sich guter Stress in schlechten Stress umwandeln und umgekehrt.

 

Guter Stress und schlechter Stress

 

Guter Stress, medizinisch Eustress, ist zum Beispiel der Stress bei Aufregung und Freude. Der Puls erhöht sich, Hormone werden ausgeschüttet, aber es gibt keine Anzeichen von Angst oder Zwang. Eustress fühlen wir zum Beispiel, wenn wir verliebt sind, auf der Achterbahn oder nach einem Erfolgserlebnis. Der gute Stress gibt uns ein frohes Lebensgefühl und die Lust zum Leben.

Akuten Stress erleben wir, wenn durch äußere Einflüsse negative Gefühle wie Angst und Druck ausgelöst werden. Der akute Stress richtet gewöhnlich keinen Schaden an, solange wir uns schnell wieder entspannen können. Ist der Stressauslöser beseitigt, können wir den Körper wieder in die Homöostase bringen.

Der krankmachende Stress ist chronischer Stress. Werden wir wieder und wieder den gleichen Stressfaktoren ausgesetzt, denen wir uns nicht gewachsen fühlen, beginnt der Stress, den Körper krank zu machen. Chronischer Stress wird oft durch Umstände im Arbeitsleben oder Familienleben verursacht. Der Körper ist nicht für negativen, chronischen Stress geschaffen, er braucht die Erholung durch die Selbstregulierung.

 

Auslöser des guten Stresses

 

Da guter Stress sich positiv auf die Gesundheit auswirkt, ist es sinnvoll, mehr davon zu bekommen. Wichtig ist es, Aktivitäten im Leben zu finden, die uns zufrieden und aufgeregt machen. Die Aktivitäten sind bei jedem verschieden. WÑahrend der eine den Adrenalinkick der Achterbahn braucht, wäre dieser für den anderen ein Auslöser des akuten Stresses. Welche Aktivitäten uns den richtigen Kick geben, müssen wir für uns selbst heraus finden. Alles ist gut, was auf uns positiv wirkt.

 

Wie wird guter Stress zu schlechtem Stress

 

Guter Stress wandelt sich in schlechten Stress um, wenn  man zuviel davon bekommt. Bei zuvielen Stressauslösern auch für den positiven Stress wird der Stress chronisch und beginnt, den Körper zu schädigen. Dieses Phänomen findet man gewöhnlich bei Adrenalinjunkies. Man muss seinen eigenen Körper beobachten, um herauszufinden, wann es genug ist.

 

Wie wird schlechter Stress zu gutem Stress

 

Nicht jede Form von schlechtem Stress kann in guten Stress umgewandelt werden, doch es ist möglich, seine eigene Wahrnehmung der stressauslösenden Faktoren zu ändern. Mit einer positiven Grundeinstellung kann man auch negative Stressfaktoren als nützlich und sinnvoll wahrnehmen, so dass sich die Reaktionen des Körpers entsprechend umstellen. Durch die richtige Wahrnehmung kann man bewirken, dass auch in schlechten Stresssituationen Glückshormone ausgeschüttet werden, die den Stress in guten Stress umwandeln. Die eigene Wahrnehmung kann man ändern, indem man auch in negativen Situationen Vorteile in einer Situation sieht und sich selbst auf seine Stärken hinweist. Für die Änderung der Stresswahrnehmung bedarf es etwas Übung, doch mit der Zeit wird die Reaktion automatisch.

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