Schlafmangel bei Senioren, so bleibt man trotzdem fit

älteres Ehepaar

Ältere Menschen leiden häufig unter Schlafstörungen. Zu wenig Schlaf reduziert die kognitiven Fähigkeiten, die besonders bei fortschreitendem Alter eine wichtige Rolle für die geistige Fitness spielen. Hier sind wertvolle Tipps für Senioren, wie sie trotz reduziertem Schlaf klar im Kopf beliben.

 

 

Mögliche Ursachen der Schlafstörungen bei Senioren

 

Typischerweise sind es Schmerzen, die ältere Menschen nachts aufwecken und an ihrem erholsamen Schlaf hindern. Ältere Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden, z. B. durch Rheuma, Arthrose oder eine Vielzahl anderer gesundheitlicher Einschränkungen, liegen oft mehrer Stunde wach im Bett, ohne zur Ruhe zu kommen. Weitere übliche Ursachen sind Inkontinenz, Depression oder zuviel Langeweile tagsüber.

 

 

Qualität statt Quantität

 

Die durchschnittliche empfohlene Schlafzeit beträgt acht Stunden am Stück. Um ausreichend Schlaf zu bekommen, ist nicht die tatsächliche Zeitdauer ausschlaggebend, sondern die Qualität des Schlafes. Wenn Sie also Schwierigkeiten mit dem Einschlafen haben, oder zwischendurch immer wieder aufwachen, sollten Sie lieber erst später ins Bett gehen, um richtig müde und schläfrig zu sein. Der tiefe Schlaf ist der, der Dinge im Gedächtnis abspeichern hilft.

 

Koffein reduzieren

 

Auch wenn Sie gern noch am Nachmittag einen Kaffee trinken, sollten Sie lieber darauf verzichten oder koffeinfreien Kaffee trinken. Koffein bleibt viele Stunden im Metabolismus und ist häufig ein Mitversursacher von Schlafstörungen in der Nacht, auch wen der Kaffeegenuss schon Stunden zurück liegt.

 

Geräuschkulisse

 

Viele Senioren können gerade dann nicht schlafen, wenn es zu still im Haus ist. Um sich in den Schlaf lullen zu lassen, sollten Sie etwas meditative, leise Musik oder sanfte Geräusche wie Wasserrauschen oder Vogelzwitschern zum Einschlafen einschalten.

 

 

Aktiv am Tag werden

 

Wenn Sie als älterer Mensch tagsüber nicht genügend Abwechslung und Auslastung bekommen, ist der Körper am Abend nicht müde genug, um eine ganze Nacht durchzuschlafen. Sorgen Sie also dafür, dass Sie viel spazieren gehen oder regelmäßig schwimmen oder Yoga machen.

 

Keine Stimulierung

 

Schalten Sie etwa eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen alle elektronische Geräte, die sich in der Nähe des Bettes befinden, ab. Bildschirme und Displays von Handy, Computer oder Fernseher wirken anregend auf das Gehirn. Deshalb sollten Sie vor dem Schlafengehen auch nicht mehr fernsehen, sondern lieber ein Buch lesen.

 

Schlafzimmereinrichtung

 

Oft hilft eine Umdekorierung des Schlafzimmers dabei, sich einfach wohler zu fühlen. Gönnen Sie sich neues Bettzeug, gute Kopfkissen und neue Dekorationen. Dabei sollten Sie sanfte und dunkle Farbtöne verwenden, die beruhigend auf den Geist wirken.

 

Schreiben Sie Tagebuch

 

Bewahren Sie ein Tagebuch auf dem Nachttisch auf. Auf diese Weise können Sie Gedanken, die Sie am Schlafen hindern, notieren und damit aus dem Denken verbannen. Bitte verwenden Sie altmodisches Papier und Bleistift und kein Smartphone oder Tablet.

 

Ärztlicher Rat

 

Wenn körperliche emotionale oder mentale Probleme Sie dauerhaft nachts wachhalten, sollten Sie mit Ihrem Hausarzt darüber sprechen. Den Schlafstörungen liegen möglicherweise gesundheitliche Probleme zugrunde, über die Sie nichts wissen.

 

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