Nächtliche Hustenanfälle

Hustenanfall

Husten ist die natürliche Reaktion des Körpers auf Stoffe, die die Atemwege irritieren, wie Schleim, Staub, Allergene, Magensäure oder scharfe Gerüche. Der Husten befördert die Fremdkörper aus der Lunge und verhindert so Infektionen. Allerdings gibt es auch Krankheiten, die starken und teilweise trockenen Husten hervorrufen können, wie Atemwegserkrankungen, Postnasal-Drip-Syndrom oder chronisches Sodbrennen. Nächtliche Hustenanfälle unterbrechen den Schlaf und verlangsamen so die Heilung. 

Der Husten muss je nach Ursache verschieden behandelt werden. Durch Allergiestoffe ausgelöster Husten wird am besten mit Antihistaminen bekämpft. Diese unterdrücken die Histamine, die der Körper freisetzt, um die Allergiestoffe zu bekämpfen.

Die Kombination von Antihistamin und abschwellendem Nasenspray wird bei Postnasal-Drip-Syndrom empfohlen. Das Nasenspray verengt die Blutgefäße in der Nasen und sorgt so für die Schrumpfung des geschwollenen Gewebes. Menschen mit Bluthochdruck oder Herzerkrankungen sollten vorher ihren Arzt befragen.

Sodbrennen wird vor allem durch eine Anpassung der Ernährung behandelt. Auf bestimmte Lebensmittel, die Sodbrennen und Husten auslösen können, sollte man verzichten und sich nach einer Mahlzeit nicht flach hinlegen. Nicht unmittelbar vor dem Schlafengehen essen und stark fetthaltige Speisen, scharfe Gewürze, Frittiertes, Zwiebeln, Knoblauch und Zitrussäfte vermeiden. Mit jeder Mahlzeit ein Glas Wasser trinken und ein Mittel gegen Sodbrennen nach Anleitung einnehmen.

Es gibt Hustenmittel, die Dextromethorphan enthalten, welches gut gegen nächtliche Hustenanfälle wirken soll. Allerdings sollte man auf die Nebenwirkungen der Hustenmittel achten.

Ein Einreibemittel für die Brust mit Kampfer oder Menthol sollte unmittelbar vor dem Schlafengehen aufgetragen werden, so dass die heilenden Dämpfe in die Atemwege gelangen und den Hustenreiz bekämpfen können. 

Zusätzliche Hinweise: Bei starken, nächtlichen Hustenanfällen Milchprodukte vor dem Schlafengehen vermeiden, da diese schleimproduzierend wirken. 

Medikamente grundsätzlich nicht in Verbindung mit Alkohol einnehmen. 

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