Müdigkeit durch Blutarmut

 Anämie

Blutarmut (Anämie) tritt häufiger auf, als man annimmt. Oft sind sich Menschen gar nicht bewusst, dass sie an Anämie leiden und sind ständig müde, ohne eine Ursache dafür zu sehen.

 

Bei Anämie ist die Anzahl der roten Blutkörper zu niedrig. Verursacht wird Anämie durch exzessiven Blutverlust, Eisenmangel, innere Blutungen, Mangel an Vitamin C, Kupfer oder Vitamin B6, schlechte Absorption der Nährstoffe im Dünndarm, Parasiten oder Geschwüre.

Chronische Müdigkeit ist nur ein Symptom bei Blutarmut. Weitere Symptome sind gelbliche Augen, gelbliche, blasse und kalte Haut, Kurzatmigkeit, Muskelschwäche, Veränderungen des Stuhls, Schwindel, niedriger Blutdruck, Herzrasen und vergrößerte Milz. Nicht selten verspüren Menschen bei Blutarmut den Drang, nicht essbare Gegenstände zu kauen.
Müdigkeit ist allerdings die auffälligste Ursache bei Anämie, und zwar die Form von Müdigkeit, die das Aufstehen am Morgen zu einer schier unüberwindbaren Aufgabe macht. Der Schlaf bringt nur wenig Erholung und die Müdigkeit und Schlappheit verschwindet den ganzen Tag über nicht.

Die einzige Möglichkeit, eine definitive Diagnose zu stellen, ist durch eine Blutuntersuchung durch den Arzt. Anämie muss behandelt werden, denn die schlechte Qualität des Blutes kann schwer krank machen und sogar zum Tod führen.

Die Behandlung von Blutarmut ist gewöhnlich die Aufnahme von Eisenpräparaten und eisenhaltigen Lebensmitteln und allgemeinen Multivitaminpräparaten. Diese sorgen bei regelmäßiger Einnahme für den Aufbau neuer Blutzellen.

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