Methoden zur Beruhigung der Nerven

Beruhigung der Nerven

Um gesund und zufrieden zu bleiben, sollte man versuchen, Stress so weit wie möglich zu eliminieren. Zuviel Stress erregt die Nerven und führt zu dauerhaftem gesundheitlichen Schaden.

 

Wer oft nervös und gereizt ist, hat meist wenig positive Beziehungen zu anderen Menschen, denn der Stress wirkt im Umgang mit anderen Menschen als negativer Pol. Man sollte Stress nicht einfach als Teil seines Lebens akzeptieren, sondern bewusst etwas zur Beruhigung seiner Nerven unternehmen.

 

Verschiedene Methoden zur Nervenberuhigung

- Yoga

- Tai Chi

- beruhigende Musik

- ein warmes Bad im Kerzenlicht

- Sport und Gymnastik

- Meditation

- Hypnose

- Massage

- Autogenes Training

 

Die Beruhigung der Nerven umfasst mehr als Zufriedenheit und Freizeitvergnügen. Entspannung ist ein wichtiger Prozess, der das Altern verlangsamt und sowohl Körper als auch Geist hilft, Schwierigkeiten im Leben zu meistern. Entspannungstechniken verbessern den Umgang mit dem Stress. Körperliche Wirkungen durch Entspannung sind vor allem verlangsamter Herzschlag, Blutdrucksenkung, ruhiges Atmen, verbesserte Durchblutung, entspannte Muskeln und geringerer Sauerstoffverbrauch.

 

Autogenes Training bezieht sich auf die von innen herbeigeführte Entspannung von Körper und Seele. Mit dieser Technik wird durch Visualisation und Körperbewusstsein Stress reduziert. Bestimmte Wörter oder Bilder werden im Geiste wiederholt, um sich zu entspannen und die Muskeln zu lockern. Man stellt sich einen friedlichen Ort vor und konzentriert sich zugleich auf ruhiges Atmen, ruhigen Herzschlag und Sinneseindrücke sowie das allmähliche Entspannen der einzelnen Körperteile.

 

Durch bewusste Muskelentspannung konzentriert man sich e¡auf einzelne Muskelgruppen, die man erst langsam anspannt, die Spannung kurz hält, dann die Muskeln lockert. So bemerkt man den Unterschied zwischen angespannten und gelockerten Muskeln, denn oft ist man sich gar nicht bewusst, dass man bestimmte Muskelpartien angespannt hält. Gewöhnlich beginnt man mit den Zehen und arbeitet sich Stück für Stück durch den ganzen Körper bis zum Kopf und einzelnen Gesichtsmuskeln. Die Muskeln werden 5 Sekunden lang angespannt, danach 30 Sekunden lang entspannt.

 

Eine gute Form der Nervenberuhigung ist durch Visualisieren. Man stellt sich eine schöne und friedliche Szene vor unter Verwendung seiner Sinne, z.B. Gerüche, Geräusche und Strukturen. Stellt man sich eine entspannende Szene am Meer vor, denkt man dabei an die warmen Sonnenstrahlen, das Rauschen der Wellen, den Geruch nach Salzwasser und das Gefühl der Sandkörner zwischen den Fingern.

 

Weitere Tipps zur Beruhigung der Nerven

Auf Koffein verzichten, welches angegriffene Nerven noch mehr reizt

Weniger Zucker verzehren

Eine gesunde Ernährung mit Obst, Gemüse und Vollkornprodukten

Während der Arbeit bewusst Pausen zu festgelegten Zeiten einlegen, notfalls einen Alarm dafür stellen

Zwischendurch im Raum herumlaufen, die Augen schließen und tief durchatmen

Lange Spaziergänge

Alkohol vermeiden

 

Hat man das Gefühl, herkömmliche Entspannungsmethoden tragen wenig zur Nervenberuhigung bei, kann eine Verhaltensstörung vorliegen, die vom Arzt behandelt werden sollte.

 

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