Metabolisches Syndrom; wie kann man das Risiko senken

rote Blutkörperchen

Die Kombination schlechter Körperfettwerte und Blutwerte erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Diabetes und Schlaganfall drastisch.

Die Risikofaktoren sind Bauchfett, Bluthochdruck, Blutzucker und Blutfette.

 

Bauchfett

Bei Frauen darf der Bauchumfang 88cm, bei Männern 102cm nicht überschreiten. Der Bauchfettwert ist ein besserer Indikator von Gesundheitsrisiken als das Gesamtkörpergewicht. Um den Bauchumfang zu messen, legt man ein Maßband unter dem unteren Rippenbogen an, etwa auf Bauchnabelhöhe. Das Maßband muss anliegen, darf aber nicht ins Fleisch einschneiden.

 

Bluthochdruck

Ab einem Wert von 140 zu 90 spricht man von hohem Blutdruck. Übergewichtige Patienten gelten schon ab 130 zu 85 als gefährdet.

 

Blutzucker

Nüchtern sollte der Blutzuckerwert unter 100mg/dl liegen. Ein erhöhter Blutzuckerwert wird oft durch einen gestörten Zuckerstoffwechsel bei zu viel Bauchfett verursacht. Aus der Störung des Zuckerstoffwechsels kann sich Diabetes Typ 2 entwickeln.

 

Blutfett

Beim Messen der Blutfettwerte wird besonders auf den HDL-Cholesterinwert geachtet. Bei Frauen sollte der HDL-Wert mindestens 50mg/dl, bei Männern mindestens 40 betragen. Das HDL-Cholesterin schützt vor Artheriosklerose.

Bei Patienten mit Metabolischem Syndrom sind Triglyceridwerte über 150mg/dl gefährlich.

 

Vorbeugung gegen das Metabolische Syndrom

Mit Bewegung und gesunder Ernährung lassen sich die Risiken drastisch senken. Spazierengehen an der frischen Luft ist dabei ebenso wichtig wie fleischarme Nahrung mit pflanzlichen Fetten, Obst und Gemüse und Vollkornprodukten.

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