Lesen bei schwachem Licht ist schlecht für die Augen: Wahrheit oder Gerücht?

Lesen

“Meine Mutter sagt, dass es schlecht für die Augen ist, im Dunkeln nur im Licht einer Taschenlampe zu lesen. Stimmt das, oder ist das nur ein Ammenmärchen?”

 

Schwaches Licht strengt die Augen deshalb an, weil die Augenmuskeln kein eindeutiges Signal bekommen. Dämmerlicht regt das Auge zum Entspannen an und lässt die Pupille erweitern. Der Schein der Taschenlampe jedoch stimuliert die Pupille, sich zusammen zu ziehen, um ein scharfes Bild zu bekommen.

Je schwächer das Licht, umso geringer ist der Kontrast zwischen den Buchstaben und dem Papier, so dass die Augen sich mehr anstrengen müssen, um die Wörter auf der Seite zu entziffern. Beide Phänomene resultieren darin, dass die Augen schneller ermüden als in normalen Lichtverhältnissen. Sie werden schnell trocken und beginnen zu jucken, denn durch das erhöhte fokussieren auf die Seite blinkt man weniger. So kommt es oft zu Kopfschmerzen und leicht verschwommenem Sehen.

 

Allerdings sind das nur Symptome, die alle nach ausreichender Erholung wieder verschwinden. Die Augen werden nicht langfristig geschädigt, solange sie genügend Entspannung bekommen.

 

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