Kopfschmerzen durch Sinusitis

Nebenhöhlenentzündung

Eine Nebenhöhlenentzündung (Sinusitis) tritt meist nach oder zusammen mit einer Erkältung auf. Die Nebenhöhlen im Nasen- und Wangenbereich setzen sich zu und können sich entzünden, wenn der Schleim nicht abtransportiert wird.

Eine Sinusitis erkennt man durch das Druckgefühl im Wangenbereich, über den Augen und um die Nase herum. Beim Aufstehen, Bücken oder Berühren verstärken sich die Beschwerden.

Nasensprays mit den Wirkstoffen Xylometazolin oder Olymetazolin sowie ätherische öle helfen beim Lindern der Beschwerden. Nasentropfen oder Nasensprays sollten jedoch nicht länger als vier Tage ohne ärztliche Beratung verwendet werden.

Das Inhalieren von Meersalz befeuchtet die Schleimhäute und löst die verstopfenden Sekrete in den Nebenhöhlen. Einen Esslöffel Meersalz in einem Liter heißem Wasser auflösen und den Dampf tief inhalieren. Nach einer Inhalation von etwa 15 Minuten eine Ruhepause von einer halben Stunde einlegen und nicht unmittelbar nach dem Dampfbad an die frische Luft gehen.
Statt Meersalz hilft ein Dampfbad mit Kamille, Eukalyptusöl oder Teebaumöl.

Der Oberkörper sollte beim Liegen leicht erhöht gelagert werden. Auch Bestrahlungen mit Rotlicht unterstützen die Heilung.

Unbedingt zum Arzt gehen sollte man, wenn die Symptome länger als zwei Wochen andauern, starke Kopfschmerzen auftreten, die Augenhöhlen anschwellen, das Atmen erschwert ist, eitriger Ausfluss aus der Nase läuft oder das Fieber höher als 40 Grad ist.

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