Joggen in der Stadt: ist das gesund oder nicht?

Joggen in der Stadt

Wer mitten in der Stadt wohnt und trotzdem Sport im Freien machen möchte, hat oft nicht den Luxus richtig frischer Luft. Die Frage ist, ob es besser oder schlechter für die Gesundheit ist, erhöht schädliche Umweltgifte durch Bewegung im Freien einzuatmen oder ob es gesünder wäre, lieber keinen Sport zu machen.

 

Jede Person atmet pro Minute je nach Körpergröße im Schnitt 6 bis 10 Liter Luft ein. Durch körperliche Aktivität kann sich die Menge der inhalierten Luft um das 10-fache steigern. Zusätzlich gelangt die Luft tiefer in die Lungen als beim normalen Einatmen. Das bedeutet natürlich, dass mit der Luft beim Sport in der Stadt auch deutlich mehr Schadstoffe eingeatmet werden. Experten sind sich allerdings einig, dass insgesamt die gesundheitlichen Vorteile der körperlichen Aktivität gegenüber den Nachteilen der inhalierten Schadstoffe überwiegen. Tatsächlich wird das Risiko für eine tödliche Lungenkrankheit bei regelmäßiger Bewegung selbst in hochbelasteten Orten gegenüber sportlich inaktiven Menschen deutlich gesenkt.

Dennoch macht es Sinn, dann Sport zu machen, wenn die Belastung in der Luft möglichst gering ist. Zur Rush Hour, also von 8 bis 9 Uhr morgens und zwischen 17 und 19 Uhr abends sind gewöhnlich die meisten Fahrzeuge auf der Straße. Diese Stunden sollte man nach Möglichkeit nicht gerade wählen um Sport im Freien zu machen. Wer die Möglichkeit hat, in einem Stadtpark oder durch eine Fußgängerzone zu joggen, sollte dies unbedingt tun.  

Was versteht man unter PSI?

PSI ist die Abkürzung für Pollution Standards Index. Es handelt sich dabei um ein Maßsystem zur Ermittlung der Luftqualität. Die Skala reicht von 0 bis 500. Was über 100 PSI liegt, gilt als ungesund, über 300 ist gefährlich. 

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