Füße in Gefahr: so schaden Angewohnheiten unseren Füßen

Flache Schuhe

Die Füße tragen das Gewicht des ganzen Körpers, werden dennoch ständig vernachlässigt. Über längeren Zeitraum hinweg schaden viele Menschen mit scheinbar harmlosen Angewohnheiten ihren Gehwerkzeugen. Welches sind die schlimmsten Gefahren für unsere Füße?

 

 

1. Zu flache Sohlen. Besonders im Sommer neigen viele Menschen dazu, mit einfachen Flip-Flops oder Ballerinas längere Stecken zu laufen. Selbst wenn es sich dabei um weiche und leicht gefederte Sohlen handelt, schützen diese keineswegs vor Fehlausrichtung in Füßen und Beinen. Zu flache Schuhe sorgen dafür, dass die Füße sich zu stark einwärtsdrehen über die normale Bewegungsfähigkeit hinaus. Die stark ausgeprägte Ëinwärtsdrehung kann zu Schmerzen in der Ferse und den Knien, Entzündungen, Sehnenüberdehnung und Rückenschmerzen führen. Ein leichter Absatz an den Schuhen stützt die Füße beim Gehen. 

 

2.Zu hohe Absätze. Längeres Laufen auf hohen Absätzen mit spitz zulaufenden Zehen sind ein absoluter Horror für Füße. Die Zehen werden gegeneinander gequetscht und bilden Überbeine und Knochenverformungen an der Außenseite des Ballens. Die hohen Absätze sorgen dafür, dass der Fuß nicht richtig abrollt. Es ist etwa wie auf Zehenspitzen laufen. Der vordere Fußballen trägt beinahe den gesamten Druck des Aufpralls und wird so überbelastet. Die Wadenmuskeln werden nicht ausreichend beansprucht und verkümmern.

 

Deformierung der Füsse

 

3. Barfuß laufen auf hartem Boden. Barfuß laufen ist nur gesund, wenn man auf weichem, natürlichen  und welligem Boden, etwa einer Wiese läuft. Auf Beton und Fliesen bekommen die Füße bei jedem Schritt einen harten Stoß, der mit der ganzen Wirbelsäule aufgefangen wird. Eine weiche Oberfläche passt sich dem Fußabdruck an. Er sinkt bei der Ferse und dem Fußballen tiefer ein, gibt aber den Innenseite des Fußes ausreichend Stütze. Harte Boden gibt dem Fuß nicht nach, so dass die weichere Innenseite des Fußes flach auf den Boden gepresst wird. So entsteht ein Plattfuß. 

 

4. Übergewicht. Je mehr der Körper wiegt, umso mehr Gewicht müssen logischerweise die Füße tragen. Bei jedem Schritt muss der Fuß stärken Druck aushalten, als er kann. So nutzen sich mit der Zeit die Knochen und Sehnen ab. Die beste Möglichkeit für Übergewichtige, ihre Füße weniger in Gefahr zu bringen ist, Sport zu treiben, bei der die Füße weniger beansprucht werden, wie Schwimmen oder Yoga.

 

 

5. Plötzliche Überbelastung. Wie der ganze Körper müssen sich auch die Füße allmählich an eine höhere Beanspruchung gewöhnen. Man sollte also langsam die Beanspruchung hochschrauben und dabei geeignete Schuhe tragen.

 

6. Wadenmuskeln nicht genug strecken. Die Wadenmuskeln müssen ab und zu gedehnt werden, sonst bekommt man leicht Schmerzen im unteren Bein oder Fuß. Ab und zu also mal auf einer Treppenstufe auf den Zehenspitzen stehen und die Fersen nach unten federn lassen.

 

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