Eine Woche Fasten, was muss man dabei beachten

Kräutertee in Tassen

Fasten bedeutet komplette Abstinenz von fester Nahrung. Der Flüssigkeitsbedarf wird nur durch Wasser und Kräutertee gedeckt. Fasten hat nachweislich eine sehr gute Auswirkung auf die Gesundheit, denn so werden Schlacke ausgeschieden und der Körper beginnt mit einer Selbstheilung. 

 

Fasten ist für jeden Menschen anders, denn jeder hat einen anderen Metabolismus. Es gibt aber einige Grundlagen, die für jeden gelten und das Fasten zu einer angenehmeren Erfahrung machen.

Selbstverständlich sollte man vor dem Fasten mit dem Hausarzt sprechen, ob er das Fasten für ratsam hält. Bei bestimmten körperlichen Konditionen kann das komplette Entsagen von Kalorienaufnahme gesundheitsschädlich sein.

Die Fastenwoche sollte man gut vorplane, so dass keine wichtigen Termine oder anstrengenden Aktivitäten anfallen, die zu körperlicher und geistiger Überforderung führen können. Während der Fastenwoche sollte man sich nur auf den Körper konzentrieren und auf Arbeit oder andere alltäglichen Aufgaben verzichten.

Was ist beim Fasten erlaubt:

Wasser, am besten stilles Wasser oder Heilwasser

Kräutertee, ungesüßt

Was ist beim Fasten nicht erlaubt:

Feste Nahrung

Zucker oder Süßstoffe

Alkohol

Zigaretten

Kaffee

Vorbereitung auf das Fasten

Zwei Tage vor dem offiziellen Fastenbeginn sollte man bereits auf Alkohol, Tabak, Fleisch und Zucker verzichten, um den Übergang zum Fasten zu erleichtern. 

Lebensmittel, die verführen könnten, sollte man möglichst aus dem Haus oder zumindest aus der Sicht verbannen. 

Alle betroffenen Mitmenschen sollten über den Fastenplan Bescheid wissen. So können sie den Fastenden unterstützen und tolerieren eventuelle Launen.

Fastenwoche

Nach zwei Tagen vegetarischem und zuckerfreien Essen kann das Fasten beginnen. Es wird jetzt eine Woche lang keine feste Nahrung aufgenommen. Trinken darf man nur kalorienfreie Getränke wie Wasser und Kräutertee.

In den ersten drei Tagen besteht meistens intensives Verlangen nach Essbarem. Man sollte sein Ziel vor Augen halten, um nicht in Versuchung zu kommen, das Fasten abzubrechen.

Wann immer das Verlangen unerträglich wird, kann man ruhig etwas trinken. Es ist besonders wichtig, viel Flüssigkeit durch den Tag aufzunehmen, damit die Schlacke aus dem Körper gespült werden. Man braucht es aber nicht zu übertreiben und sollte nicht mehr trinken, als man schafft.

Gemeinsame Mahlzeiten mit anderen Menschen sollten nach Möglichkeit während der Fastenwoche vermieden werden. 

Es ist wichtig, dem Körper viel Ruhe zu gönnen, denn der Stoffwechsel arbeitet auf Hochtouren, um den Körper aufgrund der mangelnden Kalorienaufnahme auf Fettverbrennung umzustellen. Es ist ganz normal, sich schwach zu fühlen. Dann sollte man unbedingt auf den Körper hören und sich entspannen.

Ende der Fastenwoche

Nach einer Woche Fasten darf man sich auf keinen Fall wieder direkt ins normale Essverhalten stürzen. Am achten Tag beginnt man mit einer kleinen Mahlzeit Obst. Gut eignet sich hierfür Apfel- oder Bananenkompott. Der Körper muss die Verdauung erst wieder auf normale Nahrungsaufnahme umstellen, bevor man sich wieder wie gewohnt ernähren kann.

Die Umstellung dauert gewöhnlich zwei Tage. Nach anfänglichem Obst, kann man gekochtes Gemüse und Brot essen, immer in kleinen Mengen.

Auch hier ist es wichtig, auf den Körper zu hören und nur soviel zu essen, wie richtig erscheint.

 

Titelfoto: © soultea.de (http://www.soultea.de/), Photographer André Helbig (http://andrehelbig.de/)

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