Das Zahnfleisch verrät, ob richtig geputzt wird

Zahnmodell

Die richtige Zahnbürste macht einen Unterschied, sagen Zahnärzte. Eine gute Zahnbürste hat viele, aber eher weiche Borsten, am besten leicht abgerundet. Borsten mit scharfen Enden können das Zahnfleisch verletzen. Mit einer falschen Zahnbürste bekommt man nicht nur die Zähne nicht richtig sauber, sondern kann auch den Zahnschmelz beschädigen, der den Zahn schützt.

 

Auch sollten Zahnbürsten nicht zu abgenutzt aussehen. Eine Zahnbürste sollte im Schnitt drei Monate halten, ohne dass die Borsten in alle Richtungen abstehen. Viele Menschen glauben, sie putzen die Zähne nur dann richtig, wenn sie kräftig schrubben. Doch mit sanfterem Bürsten kann man ebenso viel Reinigung erreichen.

 

Essensreste, die nicht vollständig entfernt werden, hinterlassen mikroskopisch kleine Plaque-Bakterien, die sich von ihnen ernähren und Säure produzieren. Durch diese Säure entstehen Karies und Parodontose. Plaque ist farblos, doch man kann Tabletten kauen, die Plaque-befallene Stellen färben, so dass man sieht, welche Bereiche gründlicher geputzt werden müssen.

 

Auch das Zahnfleisch verrät, ob man die Zähne richtig putzt. Blutet das Zahnfleisch oft beim Zähneputzen oder ist rot, wund und geschwollen, kann das Zahnfleisch sich entzündet haben. Zahnfleischentzündung wird durch nicht gründlich entfernten Plaque verursacht.

Sieht man unten an der Zahnfleischlinie eine kleine Delle im Zahn, kann das ebenfalls ein Zeichen schlechtem Zähneputzens sein. Der Zahnschmelz ist dort am dünnsten und nutzt sich durch harte und scharfe Borsten oder zu heftiges Schrubben dort am ehesten ab.

 

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