Wieviel CO2 ist im Regenwasser

Regen

Reines Wasser hat eines pH-Wert von 7,0, ist also neutral. Regenwasser hingegen hat im Durchschnitt einen pH-Wert von 5,6, ist also säurehaltig. Der Säuregehalt im Regenwasser entsteht durch Gase, wie zum Beispiel Kohlendioxid (CO2).

 

 

Andere im Regenwasser enthaltene Gase neben CO2 sind Stickstoffdioxid (NO2) und Schwefeldioxid (SO2), allerdings in geringeren Mengen. Der Säuregehalt des Regenwassers wird also hauptsächlich durch CO2 verursacht. Die CO2-Konzentration beträgt etwa 355:1.000.000 (0,0355%). Diese relativ geringe Menge ist ausreichend, das Wasser säurehaltig zu machen.

 

Die Regentropfen verbinden sich in der Atmosphäre mit dem Kohlendioxid und es formt sich Kohlensäure (H2CO3). Die Kohlensäure spaltet sich zu H+ (Wasserstoffion) und HCO3 (Hydrogenkarbonat). Das Wasserstoffion klassifiziert das Molekül als Säure, welches den pH-Wert des Wassers senkt.

 

Eine CO2-Konzentration von 0,0355% im Regenwasser ist natürlich. Durch menschlich erzeugte Umweltverschmutzung kann sich der CO2-Gehalt im Regenwasser allerdings erhöhen und das Wasser noch säurehaltiger machen. In manchen Gebieten ist der pH-Wert im Regenwasser 3,0. 

Das natürliche Kohlendioxid im Regenwasser ist im Gleichgewicht mit der Atmosphäre. Man spricht von saurem Regen ab einem pH-Wert von 4,0 oder weniger. Saurer Regen macht den Boden säurehaltiger und schadet so den Pflanzen. Neben der schädigenden Wirkung auf Umwelt und Gesundheit sorgt saurer Regen für schnelleren Verfall von Gebäuden.

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