Streit mit dem besten Freund, wie rettet man die Freundschaft?

Zwei Freundinnen bei der Versöhnung

Streiten gehört im sozialen Umgang dazu. Auch ein gelegentlicher Streit mit dem besten Freund oder der besten Freundin ist vollkommen normal und kann die Freundschaft sogar noch stärken, solange das Problem gelöst wird und man richtig mit der Situation umgeht. 

 

 

Meinungsverschiedenheiten und sogar ein heftiger Streit unter besten Freunden ist nicht selten, denn schließlich handelt es sich um zwei eigenständige Menschen mit individuellen Ansichten. Um richtig mit einem Streit in einer Freundschaft umzugehen, muss die Ursache, also der Streitauslöser gefunden werden. Manchmal muss man dabei auch einer weniger schönen Wahrheit ins Auge blicken und Kritik annehmen.

 

Bei einem Streit fühlt sich zunächst jede Partei im Recht. Es ist nicht immer klar, wer Recht oder Unrecht hat, manchmal haben auch beide Recht und müssen einen Kompromiss finden, um die Freundschaft zu pflegen. Wichtig ist, den Streitauslöser zu identifizieren und so objektiv wie möglich spezifische Probleme zu analysieren. Man muss sic selbst eingestehen können, an welchem Punkt man selbst verantwortlich für den Streit wurde und nicht die ganze Schuld in dem Freund oder der Freundin suchen.

 

Beim Lösen eines Konfliktes in einer guten Freundschaft kommt es auf Ehrlichkeit untereinander an. Beide müssen in der Lage sein, sich gegenseitig konstruktive Kritik zu geben und diese vom anderen anzunehmen. Hat einem etwas nicht gefallen, was zu diesem Streit geführt hat, sollte man dem anderen dies ehrlich sagen und ihm die Möglichkeit geben, seine Ansicht zu erklären. Echte Freunde sind ehrlich zueinander, weil sie die Freundschaft erhalten und vertiefen wollen.

 

 

Ein richtig schlimmer Konflikt lässt sich manchmal nur mit etwas Zeit lösen. Um die Gemüter zu beruhigen und Zeit zum Nachdenken zu haben, ist es manchmal wichtig, sich eine Weile nicht zu sehen. Das gilt besonders dann, wenn einer der Freunde aktiv nach Konfliktlösung sucht, der andere sich aber beleidigt zeigt und nicht reagiert. Dann braucht der andere etwas Zeit, um das Problem mit sich selbst zu erkunden, bevor er oder sie bereit zum offenen Gespräch ist. Diese Passivität ist kein Zeichen dafür, dass der andere nicht mehr an der Freundschaft interessiert ist, aber ständiges Hinterherlaufen kann ihn abstoßen.

 

Wenn beide Freunde sich über den Auslöser des Konfliktes im Klaren sind, müssen sie darüber nachdenken, wie das Problem gelöst werden kann. Beide Parteien müssen sich Mühe geben, das Problem langfristig und für die Zukunft zu lösen, damit es nicht wieder und wieder zu einem Streit kommt. Nicht immer ist ein fairer Kompromiss möglich, manchmal muss einer der Freundschaft zuliebe nachgeben, aber eine gute Freundschaft sollte das wert sein.

 

Am wichtigsten für die Erhaltung der Freundschaft ist, dem anderen seine Fehler zu verzeihen. Oft entsteht ein Streit unter gesellschaftlichem Druck oder Stress im Alltag. Solche Dinge sollten eine Freundschaft nicht zerstören.

 

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