Wenn Rosenblätter sich gelb verfärben

Rosenstrauch

Ein Rosenstrauch wird vor allem wegen seiner saftig-grünen Blätter und den farbenfrohen, duftenden Blüten geschätzt. Leider gibt es einige Schädlinge, die den Rosenstrauch häufig befallen. Eines der ersten Anzeichen für den Befall von Schädlingen ist das gelbliche Verfärben und Welken der Blätter. Wird die Rosenpflanze nicht von den Schädlingen befreit, kann sie eingehen.

 

Rose-Mosaik-Virus ist eine der häufigsten Vireninfektionen, die bei Rosen auftreten. Die Krankheit verursacht unregelmäßige gelbe Flecken auf den Blättern. Meist treten die Symptome der Krankheit während der schnellen Wachstumsphase auf. Unbehandelt führt die Krankheit bei der Rose zu verunstaltetem Blattwuchs, verkrümmten und reduzierten Blüten und unterentwickeltem Wachstum. Ein infizierter Rosenstrauch sollte von anderen Rosen entfernt werden.

 

Sternrußtau ist eine Pilzerkrankung, gelbliche und gefleckte Blätter bei der Rose verursacht. Neue Flecken erscheinen innerhalb weniger Tage. Infizierte Blätter werden gewöhnlich von der Pflanze abgeworfen. Die Pflanze wird durch den Pilzbefall stark geschwächt und kann vor allem im Winter Schaden nehmen. Zur Behandlung wird die Rose mit einem Pilzbekämpfungsmittel (Fungizid) besprüht. Befallene Teile sollten abgeschnitten werden. Auch unterhalb der Pflanze am Boden sollten alle kranken Pflanzenteile entfernt werden, damit der Pilz nicht erneut in die Rose eindringt.

 

Mehltau verursacht gelbliche Verfärbung der Blätter, weiße, mehlige Blätter, Wachstumsstörungen und Entlaubung. Die Infektion tritt in der Regel bei einer Temperatur zwischen 20 und 25 Grad auf. Warmes, trockenes Wetter mit kühlen Nachttemperaturen bieten dem Mehltau die richtigen Bedingungen, um sich auszubreiten. Etwa 10 Tage nach der Infizierung zeigt die Rose bereits deutliche Krankheitssymptome. Infizierte Rosen sollten mit einem Fungizid besprüht werden.

 

Bei der Blattfleckenkrankheit bilden sich ovale, bräunliche Flecken auf den Blättern. Die Verfärbung schreitet fort, bis das ganze Blatt gelb ist und abfällt. Meist tritt die Blattfleckenkrankheit im Frühling auf. Nasses Wetter lässt die Pilzbakterien keimen, so dass sie sich über die ganze Pflanze ausbreiten. Wöchentliche Behandlungen mit einem Pilzmittel helfen dabei, die Krankheit zu kontrollieren. Zusätzlich sollten die Rosen unten an der Wurzel und nicht auf den Blättern gegossen werden, um eine Infektion nicht zu beschleunigen.

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