Was ist ein Foul im Fußball

Fußball foul
Es gibt zwei Arten von Fouls beim Fußball, direktes und indirektes Foul.

 

Hier findest du die Verstöße, die im Fußball als Foul gewertet werden.

 

Diese Regeln sind allgemeine Fußballregeln für den Freizeitspieler, die offiziellen Regeln zum Beispiel der Bundesligaspiele werden oft neu definiert oder geändert und sind unter www.fifa.de bzw. www.fifa.com nachzulesen.

Direkte Fouls

 


Für direkte Fouls im Fußball bekommt das gegnerische Team einen „direkten Freistoß“ (d.h. geht der Ball direkt ins Tor, wird ein Tor gezählt) oder einen „Strafstoß“, wenn das Foul innerhalb des Strafraums passiert. Dabei spielt es keine Rolle, wo der Ball ist, während das Foul begangen wird, sondern wo das Foul begangen wird.

Es gibt 10 Regeln für direkte Fouls. Der Schiedsrichter sollte die Nummern 1 bis 6 nennen, wenn er glaubt, dass das Foul in rücksichtsloser Weise begangen wurde.


1.Treten oder versuchtes Treten eines Gegners. Versehentliches Treten eines Gegners während eines Kampfes um den Ball ist kein Foul, es sei denn, es war rücksichtslos.
2.Dem Gegner absichtlich ein Bein stellen.
3.Einen Gegner rempeln.
4.Einen Gegner schlagen.
5.Einen Gegner schubsen.
6.Einen Gegner anspringen, das gilt auch für das Hochspringen eines Kopfballes, wenn dadurch der Gegner auf rücksichtslose Weise getroffen wird.
7.Jegliche Art des Festhaltens des Gegners oder dessen Kleidung.
8.Berühren des Gegners beim Kampf um den Ball, bevor der Ball berührt wird.
9.Anspucken des Gegners, selbst wenn dieser nicht getroffen wird.
10.Anfassen des Balls mit der Hand, außer bei instinktiver Abwehr.


Indirekte Fouls


Für indirekte Fouls kann die gegnerische Mannschaft einen indirekten Freistoß bekommen. Ein indirekter Freistoß bedeutet, dass ein Tor nur gewertet wird, wenn der Ball vor Eintritt in das Netz von einem anderen Spieler berührt wurde. Der indirekte Freistoß wird von dort ausgetragen, wo das Foul stattgefunden hat.

Es gibt zwei Arten von indirekten Fouls:


a) Für alle Spieler geltend.
1. Gefährliches Spielen oder Spielen auf eine gefährliche Art ist jede Handlung eines Fußballspielers, die nach Meinung des Schiedsrichters ihn selbst oder einen anderen Spieler auf dem Feld gefährdet und das nicht ein direktes Foul ist. Wenn zum Beispiel ein Spieler einen tieffliegenden Ball mit dem Kopf anstrebt, während ein anderer zum Tritt ausholt, dann macht sich der Spieler des gefährlichen Spielens schuldig, der sich selbst in Gefahr gebracht hat. Es muss nicht unbedingt jemand verletzt werden, um den Schiedsrichter gefährliches Spielen ausrufen zu lassen. Allerdings ist eine gefährliche Handlung nur dann „gefährliches Spielen“, wenn ein Gegner in Reichweite war.
2. Behinderung eines gegnerischen Spielers. Im Allgemeinen kann ein Spieler im Fußball nicht seinen Körper benutzen, um einen anderen Spieler zu behindern, selbst wenn es ungewollt ist. Behinderung des gegnerischen Spielers wird ausgerufen, wenn ein Spieler die Spieldistanz unterschreitet, d.h. näher als etwa einen Meter an den anderen Spieler herankommt und dessen Bewegung behindert oder den Ball blockiert. Wenn allerdings ein Spieler der Spieldistanz gemäß spielt und den Ball spielen kann, kann er legal einen anderen Spieler von den Ball blockieren. Als Behinderung gilt auch, wenn ein Spieler sich vor den Torwart stellt, während dieser im Ballbesitz ist.
3. Behinderung des Torwarts, den Ball freizugeben. Ein Spieler im Fußball, der versucht, den Torwart an der Freigabe zu hindern, indem er ihn blockiert, kann wegen unsportlichen Verhaltens eine gelbe Karte bekommen.


b) Für den Torwart geltend
Dies gilt nur, solange sich der Torwart innerhalb des Strafraums befindet, sobald er den Strafraum verlässt, wird er wie jeder andere Spieler behandelt.
1. Festhalten des Balls für mehr als sechs Sekunden vor Freigabe; als solche gilt auch dribbeln, werfen oder schießen, bevor er wieder ins Spielfeld gelassen wird.
2. Den Ball mit den Händen berühren, wenn er von einem Teamkollegen absichtlich dem Torwart zugespielt wurde. Der Ball darf mit der Hand aufgehoben werden, wenn er versehentlich im Strafraum gelandet ist, oder durch Kopfball oder Knieball dem Torwart zugespielt wurde.
3. Nach der Freigabe des Balls darf der Torwart den Ball nicht mehr mit den Händen berühren, bis er von einem anderen Spieler berührt wurde.

Der Schiedsrichter kann entscheiden, das Spiel bei einem Foul nicht zu unterbrechen, wenn der Spielabbruch kein Vorteil für das gefoulte Team wäre. Das Prinzip ist, die gefoulte Mannschaft nicht durch eine Spielunterbrechung zu bestrafen, wenn das Weiterspielen ein Tor für die gefoulte Mannschaft ergeben könnte, während andersherum das Team, welches gefoult hat, keinen Vorteil durch das Foul bekommen soll.

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