Wie schützt man ein Kind vor fremden Menschen

Kinder und fremde Menschen

Ab einem Alter von 6 Jahren ist ein Kind bereits relativ selbständig. Seine natürliche Naivität, geringe Menschenkenntnis und impulsives Verhalten bringen das Kind oft in potentiell gefährliche Situationen. Rechtzeitig sollte damit begonnen werden, das Kind über die Gefahren aufzuklären, die fremde Menschen darstellen können.

 

Die Aufklärung des Kindes über gute und böse Menschen muss zudem in einer Weise erfolgen, dass das Kind nicht überängstlich wird. Es sollten einige einfache Regeln aufgestellt werden, die dem Kind beibringen, vorsichtig zu sein, ohne in Panik zu geraten.

 

Regeln für das Kind

 

- Öffne niemals die Haustür, wenn ein fremder Mensch klingelt.

- Gehe niemals mit einem fremden Menschen mit.

- Ein Fremder, der Hilfe braucht, sollte einen Erwachsenen fragen, kein Kind.

- Nimm nichts von fremden Menschen an.

 

Ein 6-jähriges Kind versteht diese Regeln, wenn sie ihm oft genug erklärt werden. Zur Sicherheit kann man Rollenspiele inszenieren, in denen das Kind übt, wegzulaufen, wenn ein Fremder ihnen ein Bonbon anbietet und ruft: "Du bist nicht mein Papa". Das Kind sollte wissen, dass es im Notfall laut rufen soll, um die Aufmerksamkeit anderer Erwachsener auf sich zu lenken.

Sollte das Kind selbst Hilfe brauchen, weil es zum Beispiel im Kaufhaus von seinen Eltern getrennt wurde, sollte es sich an ausgewiesenes Personal wenden wie Sicherheitsbeamte oder Verkäufer, erkennbar am Namensschild auf der Brust.

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