Anzeichen für Laktose-Intoleranz bei Babys und Kleinkindern

Baby und Laktose-Intoleranz

Laktose-Intoleranz resultiert aus der Unfähigkeit des Körpers Laktose, oder Milchzucker, zu verdauen. Die Anzeichen beginnen meist etwa 30 bis 60 Minuten nach dem Verzehr von Milchprodukten.

 

Symptome für Laktose-Intoleranz

Unverträglichkeit von Laktose kann Magenschmerzen durch Überproduktion von Gasen im Darm verursachen. Babys zeigen die Magenschmerzen durch Gesichtsgrimassen, anhaltendes Weinen und verkrampfte Körperhaltung. Diese Zeichen sind meist unmittelbar mit den Fütterungen gekoppelt, doch eine allgemeine Gereiztheit kann den ganzen Tag über anhalten. Die Babys haben Schwierigkeiten beim Einschlafen und wachen oft plötzlich weinend vor Schmerzen auf.

 

Die Laktose-Intoleranz macht sich am stärksten im gastrointestinalen Bereich bemerkbar. Weitere Symptome sind kolikartige Krämpfe, starke Blähungen, Durchfall, Spucken und Erbrechen. Der bei Laktose-Intoleranz entstehende Durchfall unterscheidet sich von dem normalen weichen, gelblichen Stuhl der Säuglinge und ist dunkler, flüssiger und tritt häufiger am Tag auf.

 

Laktose-Intoleranz kann sich auch in Hautausschlägen manifestieren. Die Hautausschläge zeigen sich durch sehr trockene und raue Haut mit kleinen punktartigen Knübbelchen. Dabei können die Hautausschläge bestimmte Körperstellen betreffen oder sich über den ganzen Körper ausbreiten. Diese Stellen sind meist unangenehm juckend. Der Juckreiz kann gelindert werden, indem man die Haut mehrmals am Tag eincremt.

 

Von Laktose-Intoleranz spricht man, wenn dem Körper das Enzym Laktase fehlt, das für die Verdauung des Milchzuckers notwendig ist. Sie ist nicht mit Milchallergie zu verwechseln, bei das Immunsystem des Körpers auf das Milcheiweiss reagiert.

 

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