Wie bestellt man Wein

Wein bestellen

Eine lange Weinliste auf der Speisekarte des Restaurants  kann den Weinbanausen ganz schön einschüchtern, denn er hat keine Ahnung, welcher Wein zu seinem bestellten Essen passt. Auch weiß er vielleicht nur wenig über die Prozedur des Weinbestellens und möchte nicht vor seinem Date wie ein vollkommener Weinneuling dastehen. Hier sind einige idiotensichere Tipps, wie auch der weniger sachkundige Weingenießer seinen Wein mit Spaß bestellen kann.

 

 

Die Auswahl vereinfachen. Lass den Kellner einen Wein empfehlen, der innerhalb deiner Preisvorstellung liegt. Akzeptiere die Wahl des Kellners mit dem Wissen, dass dieser wahrscheinlich mehr Ahnung von passenden Weinen hat als du.

 

Falls du dir selbst einen wohlklingenden Wein von der Speisekarte aussuchen möchtest und kannst den Namen nicht aussprechen, zeige dem Kellner den Wein auf der Liste. Versuche bloß nicht, einen französischen Namen auszusprechen, den du nicht kennst, wenn's daneben geht, ist das ziemlich peinlich!

 

Wenn der Wein gebracht wird, überprüfe, ob es der ist, den du bestellt hast, aber bitte aus dem Gedächtnis! Bloß nicht mit dem Finger auf der Karte suchen und mit dem Etikett vergleichen. Man erwartet nur einen Blick auf das Etikett von dir. Dabei sind Name und Jahr die einzigen Sachen, die du angucken sollst.

 

Viele fühlen sich dazu veranlasst, am Korken zu riechen, sobald der Kellner die Flasche entkorkt hat. Darüber mach dir mal keine Sorgen, wichtig ist nur, dass der Korken nicht verschimmelt oder verfault ist.

 

Wenn du den Wein bestellt hast, wirst du einen Schluck in dein Glas gegossen bekommen, um ihn zu probieren. Dabei brauchst du kein großer Weinkenner zu sein, um zu wissen, ob der Wein gut ist oder nicht. Ein Blick auf das Glas wird dir sagen, ob die Flüssigkeit die richtige Konsistenz hat: der Wein muss klar sein und darf keine Teilchen darin herumschwimmen haben. Trüb ist schlecht. Beim Probieren wird von dir keine Beurteilung erwartet. Vielmehr sollst du nur feststellen, ob der Wein nicht oxidiert hat, also nach Essig schmeckt. Schmeckt der Wein nicht gut, sage dem Kellner das ruhig und bitte ihn notfalls, ebenfalls zu kosten. Der Kellner hat den Wein nicht selbst gemacht, wird deine Wertung also kaum persönlich nehmen.

 

Zum Schluss brauchst du dem Kellner nur zu bestätigen, dass der Wein in Ordnung ist. Besonders, wenn der Kellner den Wein empfohlen hat, wird er es zu schätzen wissen, wenn du dich für seinen Rat bedankst.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen