Kaffee als Glücklichmacher

Frau trinkt Kaffee

Stimmt es, dass Kaffee gegen Depression hilft? Die Harvard School of Public Health fand einen Zusammenhang zwischen dem täglichen Konsum von Kaffee und weniger Depression und damit geringere Selbstmordrate unter Erwachsenen.

 

 

In weitläufigen Studien in den USA wurde die Einnahme von Koffein in Tee, Schokolade, Limonaden und Kaffee sowie entkoffeiniertem Kaffee über mehrere Jahre hinweg verglichen. Kaffee sorgte hier für den größten Koffeinkonsum mit 71%. 

 

Die Analyse zeigte, dass die Selbstmordrate unter Erwachsenen, die 2 bis 4 Tassen Kaffee täglich konsumierten, um 50% geringer war als unter denjenigen, die keinen oder wenig Kaffee oder entkoffeinierten Kaffee tranken. Auch übermäßiger Konsum von Kaffee, also mehr als 4 Tassen täglich reduzierte die Selbstmordrate nicht. 

Auch wenn damit nicht bewiesen ist, dass Kaffee gegen Depression hilft, denn es gibt zuviele Variablen innerhalb der Testgruppen, lässt sich dieser mögliche Zusammenhang neurochemisch erklären. Koffein imitiert die Subtanz Adenosin im Gehirn, welche als eine Art Gleichgewicht der Neuronen funktioneirt. Durch das Kopieren von Adenosin blockiert Koffein die Rezeptoren im Nervensystem und verhindert so die Signale, den Energieaufwand zu verringern. Dann erhöhen sich die Neurostimulanten im Gehirn (Dopamin und Glutamat) und die Körpertätigkeit wird angeregt.

 

Bis zu einem gewissen Grad lässt sich also sagen, dass Kaffee als eine Art mildes Antidepressivum wirken kann. In der Vergangenheit hat es schon ähnliche Studien gegeben, die den Schluss verstärken, dass Kaffee als meist konsumierte psychoaktive Subtanz Depressionen und depressive Verstimmungen lindern kann.

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