Spukhäuser, gibt es sie wirklich?

düsteres altes Haus
Es gibt Häuser, in denen spukt es. Man nennt dieses Phänomen paranormal.
In Amerika ist das Paranormale besonders populär. Es gibt zahlreiche Hausbewohner, die glaubhaft versichern, es spuke in ihrem Haus. Sie haben „Beweise“ und Zeugen. Doch ob es wirklich stimmt, kann keiner genau sagen.
Hier ist ein Beispiel einer Villa in Miami, in der es angeblich spukt, und welche das Haus mit den meisten Geistererscheinungen sein soll. Hier ist die Geschichte.

Das Haus wurde 1926 für das Kubanische Konsulat erbaut. Die ersten Bewohner des Hauses waren der Kubanische Konsul Don Domingo Milord und seine Frau Paula. Nach einigen Jahren starb Paula unter mysteriösen Umständen in einem der Schlafzimmer. Ihr Tod stand mit einer Beinamputation in Zusammenhang. Die Villa wurde an eine gewisse Muriel Reardon verkauft, die dort bis zu ihrem Tod im Jahre 1960 lebte. Nach Muriels Tod gab es verschiedene Besitzer, bis es im Jahre 1974 von Cliff Ensor erstanden wurde.

Die Geistererscheinungen begannen, nachdem er das Haus übernommen hatte. Bei seinem Kauf befand sich das Haus in desolatem Zustand. Die Fenster waren herausgeschossen worden, Graffiti bedeckte die Außenwände. Ensor und seine Freunde reparierten und restaurierten das alte Haus.

  • Währenddessen erfuhr er die folgenden Geistererscheinungen.
  • Eine schwarzhaarige Frau mit nur einem Bein schwebte durch die Flure.
  • Kaffeegeruch und Rosenduft lagen in der Luft, auch wenn niemand anwesend war.
  • Mysteriöse Klaviermusik.
  • Hohe Absätze klickten auf der hinteren Veranda.
  • Geschirr lag auf dem Boden verstreut.
  • Ein Kronleuchter fiel aus ungeklärten Gründen von der Decke.
  • Klopfen an der Haustür.
  • Zimmertüren, die von selbst zuschlugen.

Durch die Publicity, die paranormale Aktivitäten in den USA erhalten, fand Ensor es unmöglich, das Haus zu verkaufen. Im Jahre 1985 entschloss er sich, es zu versteigern. Larry Cozart erstand das Haus, machte den Verkauf aber rückgängig, als er erfuhr, das es in dem Haus spukt.
Zwei Jahre später verkaufte Ensor das Haus an Lucien Albert, einen Kinderarzt aus Haiti, der paranormalen Phänomenen skeptisch gegenüber stand. Er verkaufte es im Jahre 2003. Marc Swedroe, ein Immobilienmakler ist der augenblickliche Besitzer. Da er das Haus als Kapitalanlage kaufte, hat er nicht viel Zeit in dem Haus verbracht und hat keine ungewöhnlichen Entdeckungen gemacht.
Der Kubanische Modedesigner Fernando Garcia hatte zwischendurch das Haus gemietet. Obwohl er nicht an Geister glaubt, hatte er ein paar seltsame Erlebnisse. Eines Tages fiel eine Latte aus einem Fenster hinter ihm, während er an seinem Schreibtisch saß. Er stand auf, um der Sache auf den Grund zu gehen, als ein 20 Kilo schwerer Gipsbrocken von der Decke dorthin fiel, wo er gerade gesessen hatte. Er hörte Schritte auf dem Holzboden bei der hinteren Tür.

Das Spukhaus im Jahre 2008

Der heute 81jährige Cliff Ensor gab kürzlich ein Interview. Er glaubt immer noch daran, dass es in dem besagten Haus spukt. Als Reardons Tochter, die in Alaska lebt, von seinen Erlebnissen hörte, schrieb sie ihm einen Brief. Es gab ein Zimmer, dessen Betreten strikt verboten war. Muriel hatte furchtbare Angst vor diesem Zimmer. Es wurde ein selbsternannter Satanist zu Hilfe geholt, der den verbotenen Raum betrat und sofort nach Luft schnappte, als würde er stranguliert. Könnte es der Raum sein, in dem Paula gestorben war?
Der momentane Verwalter des Hauses lebt in der Villa. Er erlebt öfter, das Objekte an andere Orte verlegt werden. Eines Nachts begannen drei Glühbirnen zu flimmern und in wahlloser Reihenfolge an und aus zu gehen. Er befahl Paula, damit aufzuhören und das Flimmern hörte auf. Der Mann gibt an, keine Angst vor Geistern zu haben. Er sagt, er habe Paula noch nicht als Erscheinung gesehen, aber er spüre ihre Gegenwart.