Laktose-Intoleranz bei Tieren

Milch im Glas

Fast alle Säugetiere sind, wenn sie ausgewachsen sind, laktose-intolerant, das heißt, sie können keine Milch und Milchprodukte vertragen. Was beim Menschen als Allergie und eher als Ausnahme gilt, ist bei erwachsenen Säugetieren jedoch normal und natürlich.

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Wie beruhigt man einen Hund mit Angststörung

Hund und Halter

Es gibt auch für Hunde Medikamente gegen Angststörungen und Neurosen, aber wenn der Auslöser nicht gefunden wird, sind diese nicht immer eine langfristige Lösung. Bei akuten Panikattacken sollte der Hund auf jeden Fall lang genug geschützt werden, bis die Medikamente wirken, so dass er sich nicht verletzt. Wenn du deinen Hund tagsüber allein lassen musst, solltest du überlegen, ob jemand in deiner Abwesenheit auf ihn aufpassen kann.
Während der medikamentösen Behandlung des Hundes sollte der Auslöser gefunden werden. In der ersten Zeit der Behandlung muss der Hund von angstauslösenden Faktoren und Stress fern gehalten werden.

Verhaltenstherapie bei Hunden

Viele Hunde reagieren positiv auf Verhaltenstherapie. Diese kannst du als sein Halter und Freund ruhig selbst übernehmen. Bringe deinem Hund bei, sich zu entspannen und sei für ihn da, wenn er Angst oder Panik zeigt. Allerdings darfst du den Hund nicht durch zuviel intensive Zuneigung während seiner Anfälle “belohnen”, sonst lernt er, dass diese Verhalten ihm besonders viel Fürsorge bringt. Auf keinen Fall darf ein Hund aber für sein neurotisches Verhalten bestraft werden. Vermeide alles, was seine Angst verschlimmert.

Desensibilisierung und Gegenkonditionierung haben sich als effektiv erwiesen bei der Behandlung ängstlicher, neurotischer und gestörter Hunde. Zunächst muss der Auslöser der Nagst minimiert werden. Das Ziel ist, den Hund wiederholt und regelmäßig mit den Angstauslöser in Kontakt zu bringen, aber nur in kontrollierter Weise. Durch Gegenkonditionierung wird dem Hund als Reaktion der Angst statt des negativen Verhaltens ein positives Verhalten beigebracht. Anstatt den Schwanz einzukneifen und wegzulaufen, kannst du den Hund trainieren, neben dir zu sitzen und zu bleiben und ihn anschließend ausgiebig für sein Verhalten belohnen. Trainiere ihn zunächst, während er entspannt ist, so dass er lernt, die Belohnung mit seinem Verhalten zu assoziieren. Zeigt sich dann eine Angstattacke, befehl ihm zu dir zu kommen und zu sitzen wie gelernt. Wichtig ist, dass du die Anzeichen der Angstattacke rechtzeitig erkennst, bevor sich der Hund hineinsteigert.

Angststörungen und Phobien bei Hunden 

Angststörungen und Phobien bei Hunden

Angststörung bei Hunden

Angststörungen und Nervosität gibt es nicht nur bei Menschen. Hunde als treue und stete Begleiter des Menschen leiden häufig ebenfalls unter nervösen Störungen. Wenn du einen extrem ängstlichen und neurotischen Hund hast, solltest du sein Leiden ernst nehmen und behandeln.

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Gluten Intoleranz bei Hunden

Hunde und Hundefutter

Etwa 1% der menschlichen Weltbevölkerung leidet unter Glutenintoleranz (Zöliakie); diese Krankheit kann auch gelegentlich bei Hunden auftreten. Gluten ist ein Protein, das in vielen Lebensmitteln, besonders in Weizen, gefunden wird. Wenn ein Hund, der unter Zöliakie leidet, gluten-haltiges Futter frisst, treten genau wie beim Menschen Probleme im Verdauungstrakt auf. Werden diese Probleme dauerhaft ignoriert, kann das Tier an Unterernährung leiden, weil der Darm die lebensnotwendigen Mineralien und Vitamine nicht ausreichend absorbiert.

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Was ist glutenfreies Hundefutter

Hund sitzt auf der Couch

Gluten bezieht sich auf ein bestimmtes Protein, welches hauptsächlich in Weizenprodukten zu finden ist. Bei Menschen, die glutenunverträglich oder glutenintolerant sind, verursacht dieses Protein starke Verdauungsstörungen und Nährstoffmangel. Tatsächlich gibt es auch Hunde, die unter Glutenintoleranz leiden, und genau wie die betroffenen Menschen, müssen auch Hunde eine glutenfreie Diät bekommen, um gesund zu bleiben.

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Ist glutenfreies Hundefutter besser

Hund sitzt auf einem Stuhl

“Glutenfrei” ist ein gut vermarkteter Trend, der sich unter den Menschen immer mehr verbreitet. Während es tatsächlich eine geringe Prozentzahl glutenintoleranter Menschen gibt (etwa1%), liegt die Zahl der betroffenen Hunde wesentlich geringer. Tatsächlich gibt es nur weniger Ausnahmefälle unter Hunden, die von glutenfreier Ernährung profitieren.
Wie so ziemlich jeder Nahrungsbestandteil ist Gluten weder besonders gut noch besonders schlecht. Gluten ist eine hervorragende Proteinquelle, es sei denn, man verträgt kein Gluten und leidet an Zöliakie.

Hunde, die auf bestimmte Lebensmittel übersensibel reagieren, sind nicht unbedingt glutenintolerant. In den meisten Fällen bei Hunden sind es Rindfleisch, Milchprodukte, Eier, Lamm, Soja, Schweinefleisch oder Fisch, was sie nicht vertragen. Keines dieser Lebensmittel enthält Gluten.
Ein Hund, der normale gastrointestinale Funktionen hat, würde durch glutenfreie Ernährung unnötig in seiner Auswahl eingeschränkt. Glutenintoleranz äußert sich durch chronische Verdauungsstörungen, Fellausfall oder Juckreiz und führt häufig zu Unterernährung, wenn der Hund nicht auf glutenfreie Diät umgestellt wird. Zeigt der Hund keinerlei dieser Anzeichen, ist es wenig sinnvoll, seine Ernährungsvariationen zu beschränken und möglicherweise Vitaminzusätze verabreichen zu müssen.

Glutenfreies Hundefutter ist nur dann zu empfehlen, wenn ein Hund, der unter Verdauungsstörungen leidet, durch das Futter beschwerdefrei wird. Er muss nicht unbedingt glutenintolerant sein, sondern kann auch an anderen Allergien leiden, die durch glutenfreie Ernährung gelöst wird. Bei einem gesunden Hund sollte die Ernährung so abwechslungsreich wie möglich sein.

Glutenintoleranz bei Hunden

Ist eine glutenfreie Diät richtig für meinen Hund?

Hund

Bei Hunden kommt eine Gluten-Intoleranz wesentlich seltener vor als bei Menschen. Daher gibt es also nur wenige Hunde, die eine glutenfreie Ernährung brauchen. Der Irish Setter ist eine Ausnhame unter den Hunderassen. Irish Setter sind anfälliger und es gibt bekannte Fälle von Zöliakie.
Eine Diät für einen Hund sollte nicht unbedacht gewählt werden. Gluten- und körnerfreies Hunderfutter wird zwar immer beliebter, doch dieser Trend spiegelt den Ernährungstrend der Menschen wider. Ein gesunder Hund sollte sich an einer möglichst abwechslungsreichen Ernährung erfreuen und nicht unnötig auf glutenfrei eingeschränkt werden. Je abwechslungsreicher die Nahrung beim Hund und auch beim Menschen sind, umso wahrscheinlicher ist ein gesundes Gleichgewicht aller Nährstoffe gewährleistet. Bevor der Hund also auf glutenhaltige Nahrung oder Körner verzichten muss, sollte man herausfinden, ob es notwendig für seine Gesundheit ist, und ob er dadurch gesundheitlich profitiert.

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Welche Lebensmittel der Menschennahrung sind giftig für Tiere

Kaffee und Kekse

Leider gibt es immer wieder Menschen, die aus Unwissenheit oder mangelnder Fürsorge ihrem Haustier vom Mittagstisch abgeben, nach dem Motto: Was der Mensch isst, kann für das Tier doch nicht schlecht sein, oder?

Sollte Ihr Tier eines der folgenden Lebensmittel gefressen haben und die folgenden Krankheitssymptome zeigen, schätzen Sie bitte die verschluckte Menge ab und kontaktieren Sie Ihren Tierarzt.

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Warum ist Tierschutz so wichtig

Hund und Katze spielen

Tierschutz gibt es schon seitdem Menschen Tiere als Haustiere halten. Bereits in der Steinzeit existierten Grundlagen des Tierschutzes, wenn auch eher aus einem selbstdienlichen Zweck. Die Menschen lebten nach dem Prinzip, wenn sie ihre Tiere gut behandeln, werden die Tiere ihnen gut dienen. Heutzutage geht der Tierschutz wesentlich weiter und erstreckt sich auf alle Tierarten, selbst wenn sie dem Halter keinen persönlichen Nutzen bieten.

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Warum sind Katzen so gute Haustiere

Eine Katze und ihr Frauchen

In dem uralten Debakel zwischen Hunden- und Katzenliebhabern haben Katzen als Haustiere einen eher negativen Ruf bekommen, tatsächlich verdienen sie weit mehr Anerkennung, als man ihnen zuteil werden lässt.

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Wie pflegt man Wasserschildkröten

Schildkröte

Wasserschildkröten sind faszinierende Haustiere. Auch wenn sie relativ pflegeleicht sind, sind sie sensible Kreaturen und benötigen artgerechte Lebensbedingungen, um ein zufriedenes Leben zu führen.

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Wie verhindert man, dass Rüden ihr Revier im Haus markieren

Hund markiert sein Revier

Der Instinkt eines Hunderüden veranlasst diesen dazu, sein Revier mit Urinspritzern an mehreren Stellen zu markieren, um sein Territorium vor potentieller Bedrohung zu schützen. Gleichzeitig dient das Markieren des Reviers dazu, das Ego des Hundes aufzubauen, besonders, wenn Veränderungen in der Wohnung stattgefunden haben, die den Hund verunsichern. Aus diesem Grund sollte der Hund nicht für sein Verhalten bestraft werden, sondern nur “umtrainiert” werden, auch wenn es noch so frustrierend ist.

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