Gluten Intoleranz bei Hunden

Hunde und Hundefutter

Etwa 1% der menschlichen Weltbevölkerung leidet unter Glutenintoleranz (Zöliakie); diese Krankheit kann auch gelegentlich bei Hunden auftreten. Gluten ist ein Protein, das in vielen Lebensmitteln, besonders in Weizen, gefunden wird. Wenn ein Hund, der unter Zöliakie leidet, gluten-haltiges Futter frisst, treten genau wie beim Menschen Probleme im Verdauungstrakt auf. Werden diese Probleme dauerhaft ignoriert, kann das Tier an Unterernährung leiden, weil der Darm die lebensnotwendigen Mineralien und Vitamine nicht ausreichend absorbiert.

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Was ist glutenfreies Hundefutter

Hund sitzt auf der Couch

Gluten bezieht sich auf ein bestimmtes Protein, welches hauptsächlich in Weizenprodukten zu finden ist. Bei Menschen, die glutenunverträglich oder glutenintolerant sind, verursacht dieses Protein starke Verdauungsstörungen und Nährstoffmangel. Tatsächlich gibt es auch Hunde, die unter Glutenintoleranz leiden, und genau wie die betroffenen Menschen, müssen auch Hunde eine glutenfreie Diät bekommen, um gesund zu bleiben.

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Ist glutenfreies Hundefutter besser

Hund sitzt auf einem Stuhl

“Glutenfrei” ist ein gut vermarkteter Trend, der sich unter den Menschen immer mehr verbreitet. Während es tatsächlich eine geringe Prozentzahl glutenintoleranter Menschen gibt (etwa1%), liegt die Zahl der betroffenen Hunde wesentlich geringer. Tatsächlich gibt es nur weniger Ausnahmefälle unter Hunden, die von glutenfreier Ernährung profitieren.
Wie so ziemlich jeder Nahrungsbestandteil ist Gluten weder besonders gut noch besonders schlecht. Gluten ist eine hervorragende Proteinquelle, es sei denn, man verträgt kein Gluten und leidet an Zöliakie.

Hunde, die auf bestimmte Lebensmittel übersensibel reagieren, sind nicht unbedingt glutenintolerant. In den meisten Fällen bei Hunden sind es Rindfleisch, Milchprodukte, Eier, Lamm, Soja, Schweinefleisch oder Fisch, was sie nicht vertragen. Keines dieser Lebensmittel enthält Gluten.
Ein Hund, der normale gastrointestinale Funktionen hat, würde durch glutenfreie Ernährung unnötig in seiner Auswahl eingeschränkt. Glutenintoleranz äußert sich durch chronische Verdauungsstörungen, Fellausfall oder Juckreiz und führt häufig zu Unterernährung, wenn der Hund nicht auf glutenfreie Diät umgestellt wird. Zeigt der Hund keinerlei dieser Anzeichen, ist es wenig sinnvoll, seine Ernährungsvariationen zu beschränken und möglicherweise Vitaminzusätze verabreichen zu müssen.

Glutenfreies Hundefutter ist nur dann zu empfehlen, wenn ein Hund, der unter Verdauungsstörungen leidet, durch das Futter beschwerdefrei wird. Er muss nicht unbedingt glutenintolerant sein, sondern kann auch an anderen Allergien leiden, die durch glutenfreie Ernährung gelöst wird. Bei einem gesunden Hund sollte die Ernährung so abwechslungsreich wie möglich sein.

Glutenintoleranz bei Hunden

Ist eine glutenfreie Diät richtig für meinen Hund?

Hund

Bei Hunden kommt eine Gluten-Intoleranz wesentlich seltener vor als bei Menschen. Daher gibt es also nur wenige Hunde, die eine glutenfreie Ernährung brauchen. Der Irish Setter ist eine Ausnhame unter den Hunderassen. Irish Setter sind anfälliger und es gibt bekannte Fälle von Zöliakie.
Eine Diät für einen Hund sollte nicht unbedacht gewählt werden. Gluten- und körnerfreies Hunderfutter wird zwar immer beliebter, doch dieser Trend spiegelt den Ernährungstrend der Menschen wider. Ein gesunder Hund sollte sich an einer möglichst abwechslungsreichen Ernährung erfreuen und nicht unnötig auf glutenfrei eingeschränkt werden. Je abwechslungsreicher die Nahrung beim Hund und auch beim Menschen sind, umso wahrscheinlicher ist ein gesundes Gleichgewicht aller Nährstoffe gewährleistet. Bevor der Hund also auf glutenhaltige Nahrung oder Körner verzichten muss, sollte man herausfinden, ob es notwendig für seine Gesundheit ist, und ob er dadurch gesundheitlich profitiert.

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