Schachbrett Illusion

Schachbrettmuster Illusion

Die Schachbrettillusion ist eine optische Täuschung, die von Professor Edward H. Adelson im Jahr 1995 veröffentlicht wurde. Auf dem Bild ist ein Schachbrettmuster mit hellen und dunklen Quadraten dargestellt. Die optische Täuschung besteht darin, dass der Bereich, der mit A gekennzeichnet ist, dunkler erscheint, als der mit B gekennzeichnete Teil, obwohl sie genau die gleiche Farbe sind. 

Durch die folgenden Methoden lässt sich nachweisen, dass die Farben der beiden Bereiche tatsächlich identisch sind:

Das Bild in Photoshop öffnen und die Pipette (Eyedropper Tool) benutzen. Beide Zonen (A und B) werden einen RGB-Wert von 120-120-120 angeben.

Das Bild ausdrucken, ausschneiden und dabei die beiden Bereiche von ihrem Umfeld trennen, so dass die Täuschung aufgehoben wird.

Einen Lichtmesser (Fotometer) verwenden.

Schwarz-Weiß-Illusion

Schwarz weiss Täuschung

Diese optische Täuschung veranschaulicht, dass dieselbe Leuchtdichte je nach der Leuchtdichte ihrer umliegenden Objekte unterschiedlich hell wahrgenommen werden kann. Die dargestellten grauen Rechtecke besitzen alle die gleiche Leuchtdichte. Die Rechtecke, die von schwarzen Streifen umgeben sind, erscheinen heller als die, die sich zwischen den weißen Streifen befinden. Dabei ist es wichtig, festzustellen, dass diese Wirkung das Gegenteil  von dem ist, was aufgrund der einfachen physikalischen Erklärung des Simultankontrastes erwartet wird. Beim Simultankontrast sollten die Rechtecke, deren lange Seiten an die schwarzen Felder grenzen, heller erscheinen. 

Man kann sehen, dass die grauen Rechtecke die gleiche Farbe sind, wenn man mit verschwommenem Blick auf das Bild sieht, also sozusagen "durch das Bild hindurch" schaut. Dabei wandern die grauen Felder, bis sie direkt nebeneinander sind.     

Optische Täuschung: Die Orbison Illusion

Optische Täuschung: Orbison Illusion

Das in der Mitte des Bildes platzierte Quadrat ist vollkommen symmetrisch, erscheint aber durch die Linien im Hintergrund verzerrt und ungleichmäßig. 

Die Orbison Illusion ist eine optische Täuschung, bei der gerade Linien verzerrt erscheinen. Die Orbison Illusion ist ein besonders gutes Beispiel für die Wahrnehmung des menschlichen Auges. Künstler verwenden diese optische Täuschung für besondere Wirkungsweisen ihrer Werke.

Die Orbison Illusion wurde nach dem Psychologen William Orbison ernannt, der seine Erkenntnisse im Jahre 1939 im American Journal of Psychology veröffentlichte. Orbisonfiguren zeigen gewöhnlich eine bestimmte Form, die auf einem Hintergrund bestehend aus konzentrischen Kreisen oder radialen Linien platziert wird. Durch den Hintergrund erscheint die Form verzerrt und asymmetrisch, Kreise wirken oval und Quadrate nach aussen ausgebeult. 

Laut Orbison entsteht dieser Effekt durch Kraftfelder, die in der Wahrnehmung des Hintergrundmusters entstehen. Jede Linie, die durch diese Kraftfelder hindurchgeht, wird dadurch auf eine bestimmte Weise gestreckt. In der heutigen Wissenschaft hat diese Theorie allerdings wenig Gültigkeit. Tatsächlich ist es immer noch nicht wissenschaftlich erklärt, warum diese optische Verzerrung entsteht. Viele Theorien konzentrieren sich auf die Winkelwahrnehmung des Gehirns. Die Wechselwirkungen zwischen den Neuronen im Nervensystem können die Wahrnehmung eines verzerrten Bildes verursachen. Andere Theorien besagen, dass der Hintergrund eine falsche Perspektive ergibt, woraus resultiert, dass das Gehirn die Form in verzerrter Weise erkennt.

T-Figur Illusion

T-Figur

Optische Täuschung: T-Figur

Alle vier Linien haben exakt die gleiche Länge, doch die horizontale rote Linie wirkt kürzer als die anderen drei.