Warum können Piercings schlecht riechen?

Nasenpiercings Wenn von einem Piercing ein übler Geruch ausgeht, gibt es Bakterien in der Öffnung. Bakterien können sich um das Piercing ansiedeln durch eine Infektion der Wunde oder mangelnde Hygiene. Um den Geruch loszuwerden, muss man die Ursache herausfinden.

Infektion und Entzündung Wenn ein Piercing in die Haut gestochen wird, entsteht eine Wunde, die abheilen muss. Gelegentlich kommt es zu einem leichten Riss in dem Loch, das eine neue Wunde bildet, zum Beispiel wenn an dem Piercing ruckartig gezogen wird. Die Wunde kann sich entzünden und es kann eine eitrige Infektion entstehen. Diese Infektion beginnt wie verrottendes Fleisch zu stinken, wenn sie nicht behandelt wird. Entzündungen können entstehen durch Baden in unsauberem Wasser oder falsche Kleidung. Ein Piercing ist grundsätzlich wie eine Wunde, es muss also darauf geachtet werden, dass keine Bakterien hineingelanden können. Mit warmem Wasser und einer milden Seife kann man die entzündete Stelle um das Piercing gründlich von den Bakterien reinigen. Anschließend ein Wunddesinfektionsmittel auftragen. Piercings in den Genitalien und den Brustwarzen sollte man zweimal täglich mit warmem Wasser auswaschen. Niemals das Piercing aus der entzündeten Wunde entfernen, es sei denn, man möchte es dauerhaft entfernen, denn das Loch wächst sehr schnell wieder zu.

Mangelnde Hygiene Bei mangelnder Hygiene sammeln sich abgestorbene Hautzellen, Schmutz und Bakterien um das Piercing an, die nach wenigen Tagen zu riechen beginnen. Deshalb sollte die Körperstelle mit dem Piercing täglich gut gewaschen werden. Je nach Körperstelle kann sich um das Piercing zuviel Schweiß ansammeln, der nicht entweichen kann. Wird dieser Schweiß nach einer sportlichen Aktivität nicht gründlich entfernt, beginnt er nach zwei Tagen übel zu riechen.