Gefährliche Tiere in Spanien

Schwarzer Europäischer Skorpion

In Wäldern, unter Steinen und im Meer lauern kleinere und größere Gefahren überall in der Welt. Hier ist eine Liste der gefährlichen Kreaturen, mit denen du in Spanien rechnen musst.

Schlangen

 

Von den 13 Schlangenarten in Spanien sind 5 giftig.

Die Seoane Viper gibt es in Galizien, León, im Baskenland und an der Küste in Kantabrien.

Die Aspisviper lebt ausschließlich in den Pyrenäen.

Die Stülpnasenotter gibt es überall in Spanien in trockenen, felsigen und vom Menschen unbewohnten Regionen.

Die anderen zwei Schlangenarten sind weniger giftig, ihr Gift ist wesentlich schwächer als das der Viper.

Auf den Kanarischen Inseln gibt es keine Giftschlangen.

 

Spinnen

 

In Spanien gibt es mehr als 1700 Spinnenarten, nur drei davon sind schädlich für den Menschen. Die gefährlichste Sinne ist die Schwarze Witwe, deren Biss ziemlich schmerzhaft aber nicht lebensbedrohlich ist. Sie tritt in Valencia und Andalusien auf.

Wolfsspinnen findet man in Aragon; ihr Biss ist ebenfalls schmerzhaft aber nicht gefährlich.

Die Mediterrane Einsiedlerspinne ist weniger giftig als die Afrikanische Art.

 

Säugetiere

 

Angriffe auf den Menschen durch Wölfe und Bären sind extrem selten. Der letzte tödliche Wolfsangriff war im Jahr 1973 in Galizien. In den letzten Jahren gab es nur einen Bericht eines Bärenangriffs in Palencia, der allerdings überlebt wurde.

 

Skorpione

 

Der Mediterrane Skorpion ist zwar nicht so gefährlich wie Nordafrikanische Skorpione, sind aber trotzdem sehr schmerzhaft. Er ist der häufigste Skorpion in Spanien. Der Schwarze Europäische Skorpion tritt in feuchteren Gebieten im Norden auf. Beim Wandern in der Natur feste Schuhe tragen. Schuhe vor dem Anziehen ausschütteln, da Skorpione sich dort gern aufhalten.

 

Mücken

 

Mücken sind wie überall eine lästige Plage besonders im Sommer, doch gibt es in Spanien keine Gefahr von Malaria.

 

Andere Wirbellose Tiere

 

Haarigen Raupen nicht anfassen, denn bei Berührung kann es zu heftigen allergischen Reaktionen kommen. Wer eine Raupe anfasst, sollte sich nicht die Augen reiben, denn das kann zu vorübergehender Blindheit führen. Die Raupen leben gern in Pinienwäldern.

Neben den Raupen gibt es die üblichen Plagen wie Flöhe, Zecken, Wanzen und Läuse sowie Wespen, Bienen und Bremsen.

In Spanien gibt es die einzige giftige Ameise (Myrmica rubra laevinoides), deren Biss allerdings nicht gefährlich ist.

Sehr häufig tritt der Mittelmeerkolopender auf, ein Hundertfüssler, der bis zu 9 cm lang ist. Sein Biss kann sehr schmerzhaft sein, ist aber nicht gefährlich. Er hält sich gern in dunklen, leicht feuchten Orten auf, findet seinen Weg daher häufig ins Badezimmer unter feuchte Kleidung und Handtücher.

 

Vorbeugung und Erste Hilfe

 

Durch dichtes Gras und Gestrüpp nur mit Schuhwerk gehen und flache Steine nicht hochheben.

Bei Schlangenbiss Ruhe bewahren und möglichst schnell ärztliche Hilfe suchen. Die Wunde waschen und abbinden, damit das Gift sich nicht im Körper ausbreitet.

Schuhe vor dem Anziehen ausschütteln.

Kriechtiere nicht anfassen.

Bei offenem Fenster oder im Freien mit Moskitonetz oder Mückenschutz schlafen.

Nicht allein Wandern.

Bei Wespenstich eine frische Zwiebel oder rohe Kartoffel auflegen und die Stelle kühlen.

Allergiker sollten möglichst schnell zum Arzt gehen.

Kleidung und Handtücher vor dem Anziehen gut ausschütteln.

Gefährliche Tiere, Spanische Namen

 

Schlange (serpiente)

Viper (víbora)

Spinne (araña)

Wolfsspinne (araña lobo)

Raupe (oruga)

Mücke (mosquito)

Skorpion (escorpión)

Hundertfüssler (Ciempiés)

Ameise (hormiga)

Wespe (avispa)

Biene (abeja)

Brems (tábano)

Wolf (lobo)

Bär (oso)

Flöhe (pulgas)

Zecken (garrapatas)

Wanzen (chinches)

Läuse (piojos)

 

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.