Richtig lüften für ein gesünderes Raumklima

Geöffnetes Fenster

Wer selten oder nicht ausreichend die Wohnung lüftet, bekommt schnell Schimmelpilze an den Wänden. Schimmelpilz ist sehr schlecht für die Atemwege und führt häufig zu Allergien, Kopfschmerzen und Atemwegserkrankungen. So lüftet man richtig zur Vermeidung von Schimmelpilz.

 

Da es sich nicht immer eindeutig klären lässt, ob die Schimmelpilzbildung durch schlechte Isolierung der Wände oder durch falsches Lüften verursacht wird, kommt es häufig zum Streit zwischen Mieter und Vermieter. Mieter neigen dazu, dem Vermieter bauliche Fehler vorzuwerfen, doch in vielen Fällen lässt sich das Problem des Schimmelpilzes an den Innenwänden durch richtig Luftzirkulation beheben.

Richtiges Lüften zur Vermeidung von Schimmelbildung in der Wohnung

Ein regelmäßiger Luftaustausch ist sehr wichtig in jedem Wohnraum. Schimmelpilze sind nur ein kleiner Teil des Problems, auch gibt es viele Schadstoffe in Möbeln, Kaminen und Gebrauchsgegenständen, die die Atemluft stickig machen, wenn nicht genug gelüftet wird. 

Dauerhaft gekippte Fenster sorgen zwar für optimalen Luftaustausch, doch erhöhen sich auch erheblich die Heizkosten. Deshalb sollte nur dann in einem Raum das Fenster über mehrere Stunden auf Kippe stehen, solange die Heizung ausgeschaltet oder zumindest gedrosselt ist, zum Beispiel nachts.

Empfohlen wird zweimal tägliches Stoßlüften, bei dem die Fenster weit geöffnet werden und einige Minuten aufbleiben. Ist die Luftfeuchtigkeit besonders hoch, sollte man ruhig noch öfter am Tag stoßlüften. Um die Effektivität des Lüftens zu erhöhen, sollte man alle Innentüren ebenfalls weit öffnen, um durch den entstehenden Durchzug die Luftzirkulation zu steigern. Selbstverständlich sollte während der Dauer des Lüftens die Heizung abgestellt werden.