Umgang mit schwierigen Menschen

Menschen im Gespräch

Es gibt Menschen, mit denen kann man einfach nicht gut Kirschen essen. So mancher Tag oder sogar die Freude an etwas insgesamt wird ruiniert, weil ein schwieriger Mensch eine starke Herausforderung bildet und die Gedanken und Gefühle beherrscht.. Beim Umgang mit besonders schwierigen Personen gibt es Wege, die Situation im Griff zu behalten und sich nicht aus der Fassung bringen zu lassen.

 

 

Die Geheimnisse im Umgang mit schwierigen Menschen

 

1. Bewahre einen kühlen Kopf.

 

Die wichtigste Regel, wenn man es mit einer unverschämten oder ungebührlichen Person zu tun hat, ist, sich nicht provozieren zu lassen. Je weniger man emotional auf das Verhalten des anderen reagiert, umso besser ist man in der Lage, vernünftige Entscheidungen zu treffen. Wut und Frustration führen zu leicht zu Reaktionen, die man anschließend bereut. Wenn die Wut hoch zu kochen beginnt, tief durchatmen und bis 10 zählen. In den meisten Fällen reicht diese Zeitspanne aus, sinnvoller zu reagieren und zu kommunizieren, so dass das Problem nicht eskaliert. 

Wenn die 10 Sekunden nicht gereicht haben, um innerlich ruhiger zu werden, sollte man sich einige Zeit mit etwas anderem beschäftigen, bis man sich selbst wieder unter Kontrolle hat.

 

2. Lohnt es sich?

 

Manche Menschen, die uns auf die Palme bringen, sind es eigentlich nicht wert, die Zeit und Energie verschwenden, angemessen zu reagieren. Auch wenn man sich noch so im Recht fühlt, lohnt es sich oft nicht, eine sture Person von seiner Meinung überzeugen zu wollen, wenn das Ergebnis hinterher nicht relevant ist. 

Manchmal kann es sogar besser sein, den anderen “gewinnen” zu lassen, um sich nicht später in einen Nachteil zu bringen. Bevor man sich also streitet, sollte man Vorteile und Nachteile der Konfrontation abwägen.

 

3. Nicht alles persönlich nehmen

 

Meist sind negative Konfrontationen keine persönlich gemeinte Attacke, sondern lediglich ein Ventil für den Angreifer, seine eigenen Schwierigkeiten zum Ausdruck zu bringen. Um Konfrontationen weniger persönlich zu nehmen, kann man versuchen, sich in sein Gegenüber hineinzuversetzen und zu verstehen, was den neuerlichen Ausbruch verursacht haben könnte. 

Wenn sich der andere in einer anspannenden Situation befindet, ist das natürlich keine Entschuldigung, dass an seinen Mitmenschen auszulassen, aber es hilft zu verstehen, dass Spannung und Aggressivität meist nicht gegen einen selbst gerichtet sind.

 

 

4. Person und Thema sind zweierlei

 

In jeder Konfrontation gibt es zwei Elemente, die voneinander unterschieden werden müssen: die Person und seine eigene Beziehung zu dieser Person und das Thema, über das man sich streitet. So kann man sich bemühen, die andere Person mit Respekt und Verständnis zu betrachten und dabei bezüglich des Themas nicht nachgeben zu müssen.

 

5. Übernimm die Kontrolle der Situation

 

Eine unbewusst gern verwendete Taktik im Streitgespräch ist, den Mittelpunkt zu verzerren. Der schwierige Mensch hebt die Fehler seines Gegenübers heraus, anstatt sich auf die Lösung des aktuellen Problems zu konzentrieren. Damit versucht er, die Situation zu dominieren und den anderen in die Defensive zu treiben, also unsicher zu machen. Anstatt in die Falle zu gehen und sich zu verteidigen, sollte man versuchen, gezielte Fragen zu stellen, die mit dem Problem an sich zu tun haben. Damit schafft man es, die andere Person in den Mittelpunkt zu stellen, da diese sich zu den fragen äußern muss, um eine Lösung zu finden.

Falls sich das Problem nicht unmittelbar lösen lässt, kann man auch mit einem einfachen Themenwechsel eine Eskalierung vermeiden. Dadurch übernimmt man selbst den Kommunikationsfluss und setzt den Ton für das Gespräch.

 

6. Gute Laune und Humor zur Entwaffnung

 

Nicht immer ist eine lockere Bemerkung angemessen, aber oft kann eine flapsige Reaktion die steigende Anspannung einer Situation verhindern und umkehren. Lächeln und gute Laune wirken entwaffnend und bringen einen in eine überlegene Haltung.

 

7. Bullys konfrontieren

 

Bullys sind bekannt dafür, dass sie sich schwächere Opfer suchen. Um den Attacken eines Bullys zu entgehen, muss man sich selbst überlegen und stärker geben. Statt passiv alles über sich ergehen zu lassen, kann man ruhig den anderen in angemessener Weise herausfordern. In dem meisten Fällen wird der andere durch eine starke Reaktion abgeschreckt.